Die Personalie Sandro Wagner sorgt weiter für Wirbel: Nach seinem Rüffel von Bundestrainer Jogi Löw setzt es für den Bayern-Stürmer die nächste verbale Watschn. FCB-Präsident Uli Hoeneß kritisiert Aussagen Wagners, der bei der Abschlussfeier des Rekordmeisters von einer "Scheiß-Woche" gesprochen hatte.

Bayern Münchens Stürmer Sandro Wagner hat sich nach dem verlorenen Pokal-Finale den nächsten Rüffel von Vereinspräsident Uli Hoeneß innerhalb von wenigen Tagen abgeholt.

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Bei der Abschlussfeier des Fußball-Rekordmeisters am Sonntag auf dem Marienplatz hatte Wagner von einer "Scheiß-Woche" für sich gesprochen und damit auf die verpasste WM-Nominierung sowie die Pokal-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt (1:3) verwiesen.

"Wenn er das gemacht hat, dann geht das nicht", sagte Hoeneß dem "Kicker" (Dienstag) nun als Reaktion darauf und wurde deutlich: "Das kann er bei Bayern München nicht machen. Das war schon der zweite Fall in kürzester Zeit."

Ärger über WM-Kader-Nominierung

Dem Bayern-Patron war bereits die Reaktion Wagners missfallen, als dieser von Bundestrainer Joachim Löw nicht in den erweiterten Kader für die Weltmeisterschaft berufen worden war.

Der 30-Jährige hatte daraufhin den Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet und dem Trainerteam indirekt vorgeworfen, nicht offen und ehrlich zu sein.

Hoeneß war davon "schon ein bisschen überrascht, so böse hätte er jetzt nicht unbedingt reagieren müssen", sagte er bei Sky.

Nach der Pokal-Enttäuschung soll Wagner seine Medaille weggeworfen haben. "Ich habe es nicht gesehen: Wenn das so gewesen ist, ist das auch nicht richtig", sagte Hoeneß.

Wagner war im Winter von Hoffenheim zu den Bayern gekommen und hat einen Vertrag bis 2020. (szu/dpa)

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