Sven Mislintat hat sich erneut zum Streit mit dem ehemaligen BVB-Trainer Thomas Tuchel geäußert. Der Zoff habe letztlich "uns allen geschadet".

Der ehemalige Chefscout von Borussia Dortmund, Sven Mislintat, hat sich zu seinem Streit mit dem früheren BVB-Trainer Thomas Tuchel geäußert.

"Es gab viele Dinge in der Zeit, auf die ich gerne verzichtet hätte", wird der 45-Jährige im "Kicker" zitiert. "Thomas Tuchel wahrscheinlich auch. Am Ende hat es uns allen geschadet."

Sven Mislintat wurde in Dortmund als "Diamantenauge" bezeichnet.

Mislintat, der erst vor wenigen Tagen vom Revierclub zum FC Arsenal gewechselt war, sagt aber auch, dass der Streit mit Tuchel nicht der alleinige Grund für den Wechsel gewesen sei. "Ich habe nur gesagt, dass mich diese Zeit zu Gedanken angestiftet hat, noch einmal etwas Anderes zu machen. Es gab nicht einen schlechten Grund, den BVB zu verlassen. Nur möchte ich mit 65 Jahren von Arsenal und London eben auch nicht im Konjunktiv erzählen."

Mislintat mit Spitzname "Diamantenauge"

Im Januar 2016 war es zwischen dem Scout und Tuchel nach der geplatzten Verpflichtung des Spaniers Oliver Torres zu einer Auseinandersetzung gekommen.

Mislintat war seit 2007 maßgeblich an diversen gelungenen Transfers wie beispielsweise von Shinji Kagawa oder Raphael Guerreiro beim BVB beteiligt. Das brachte ihm den Spitznamen "Diamantenauge" ein.

In London sieht er sich mit hohen Erwartungen konfrontiert: "Wenn ich die Presse in England und Deutschland verfolge, erwartet man von mir wohl in jeder Transferperiode einen Dembélé", sagte er. (dpa/tfr)

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