Am Mittwoch hat der FC Bayern den Deal offiziell gemacht: "Granate" James Rodriguez wurde bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Der Kolumbianer erhält in München die Nummer 11 - und genau deshalb wird Arjen Robben nun aufs Übelste beleidigt.

Für James Rodriguez ist es mehr als nur eine Trikotnummer: Der für zwei Jahre an den FC Bayern ausgeliehene Profi spielt seit Jahren mit der 10 auf dem Rücken - egal ob bei der kolumbianischen Nationalmannschaft oder seinen ehemaligen Klubs Real Madrid, AS Monaco und FC Porto.

Theo Hernandez will simple Übung präsentieren - und scheitert kläglich.

In seiner kolumbianischen Heimat wird der 26-Jährige deshalb auch "El Diez" ("Die 10") genannt.

In München muss James allerdings mit der Nummer 11 vorliebnehmen, die durch den Wechsel von Douglas Costa zu Juventus Turin frei wurde.

Der Grund: Bei den Bayern spielt Arjen Robben mit der Nummer 10 - und zwar bereits seit dessen Wechsel von Madrid nach München im August 2009.

James-Fans beleidigen Arjen Robben

Das schmeckt James' Fans allerdings gar nicht. Diese machen ihrem Ärger unter einem von Robben im Oktober vergangenen Jahres bei Instagram geposteten Bild Luft.

Unter diesem wird der Niederländer mehrfach auf Spanisch beleidigt und dazu aufgefordert, ihrem Liebling die Nummer 10 zu überlassen.

James selbst sieht das Theater um die Trikotnummer allerdings gelassen.

"Die 10 ist schon vergeben. Ich respektiere das", sagte der 26-Jährige bei der offiziellen Vorstellung.

"Robben ist ein Spieler, der schon lange hier ist. Ich spiele mit der Nummer, die man mir gibt - und ich werde versuchen, gute Sachen zu machen."

Für den DFB-Star wird's ungemütlich: So verändert Rodriguez den FCB.

Bereits am Dienstagvormittag hatte es Medienberichte gegeben, dass gar Sponsor Adidas darauf poche, dass James die 10 bekomme.

Gerücht um Adidas-Forderung dementiert

Der angebliche Grund: Der Kolumbianer lässt sich wie kaum ein anderer Spieler vermarkten. Einzig Trikots von Lionel Messi werden häufiger verkauft, in den sozialen Medien hat James mehrere Millionen Follower.

Ein Sprecher des Konzerns hatte diese Meldung aber umgehend dementiert. (tfr)