Karl-Heinz Rummenigge macht sich offenbar neue Hoffnungen, dass Jupp Heynckes auch in der kommenden Saison auf der Trainerbank des FC Bayern München sitzt. Der Bayern-Boss will den Coach aber nicht unter Druck setzen.

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Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat die jüngste verblüffende Aussage von Trainer Jupp Heynckes zu seiner Zukunft in München als "Rolle rückwärts" bezeichnet.

Der 72-Jährige hatte vor dem Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV in der vergangenen Woche erklärt: "Ich habe bislang noch nie definitiv gesagt, dass ich am 30. Juni aufhören werde."

Rummenigge meinte nun dazu am Dienstag: "Zum Trainer gibt es nichts zu sagen, er hat ja, ich würde mal sagen, letzte Woche die Rolle rückwärts gemacht, und jetzt warten wir mal in aller Ruhe ab."

Rummenigge versicherte: "Wir haben überhaupt keinen Stress. Wir haben ein fantastisches Verhältnis und wir sind glücklich, wie wir im Moment dastehen, in der Bundesliga, in der Champions League, im DFB-Pokal." Überrascht war der Bayern-Vorstandschef von Heynckes' Aussage nach eigenen Angaben nicht.

Kein Druck auf Heynckes

Allerdings will sich Rummenigge zusammen mit Vereinspräsident Uli Hoeneß nun etwas zurücknehmen. Der Triple-Trainer habe ihm den Eindruck vermittelt, "dass es ihm nicht gefallen hat, wenn Uli oder auch ich in der Öffentlichkeit mal was gesagt haben, also sagen wir mal nix", sagte Rummenigge. "Wir wollen ihn in dieser Richtung mit diesen Dingen überhaupt nicht konfrontieren. Warten wir es doch mal ab."

Eine Abkehr von der Aussage beim Amtsantritt im Oktober 2017, den Trainerjob beim deutschen Fußball-Rekordmeister nur bis zum Saisonende auszuüben, muss Heynckes' Satz keineswegs bedeuten.

In der Öffentlichkeit und den Medien wird über zahlreiche Heynckes-Nachfolger spekuliert, unter anderen über den von Heynckes sehr geschätzten Thomas Tuchel.© dpa

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