Droht dem FC Bayern München der Verlust eines seiner Star-Verteidiger? Jerome Boateng schließt einen Wechsel laut eines Medienberichts nicht aus. Der Weltmeister sei mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden - eine Nachricht, die durchaus irritiert.

Diese Meldung kommt durchaus überraschend: Wie der "Kicker" schreibt, macht sich Jerome Boateng Gedanken über seine Zukunft beim FC Bayern.

Hoeneß überrascht bei einem Auftritt mit einigen Aussagen.

Der Innenverteidiger will dem Fachblatt zufolge mit den Vereinsbossen nach Saisonende seine persönliche Lage und vor allem seine Einsatzzeiten besprechen. Der Ausgang sei laut "Kicker" offen.

Boateng saß gegen BVB nur auf der Bank

Boateng, der in dieser Saison monatelang verletzungsbedingt ausfiel, ist demnach unzufrieden, dass ihm beim DFB-Pokal-Halbfinalspiel gegen Borussia Dortmund (2:3) das Innenverteidiger-Duo Hummels/Martinez vorgezogen wurde.

Boateng befürchtet nun offenbar, dass ihm auch in der kommenden Saison häufiger die Bank drohen könnte.

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Eine Befürchtung, die aus der Sicht eines der besten Innenverteidiger der Welt schon sehr irritiert - zumal, wenn sie aus der Nichtberücksichtigung bei einem einzigen Spiel geboren worden sein soll.

Boateng bekommt mit Süle neue Konkurrenz

Tatsache ist, mit Nationalspieler Niklas Süle, der von 1899 Hoffenheim zum Deutschen Meister wechselt, hat der FC Bayern künftig einen weiteren Innenverteidiger in seinen Reihen.

Eine neue Konkurrenz, die - bei allem Respekt vor dem Talent des 21-Jährigen - ein Weltklasseverteidiger wie Weltmeister Boateng allerdings nicht fürchten sollte.

Boatengs Vertrag bei den Münchnern läuft noch bis 2021. Top-Klubs aus Spanien und England würden wohl nicht lange zögern, käme der 28-Jährige tatsächlich auf den Markt. (tfr)

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