Franck Ribery nimmt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach dessen unglücklichem Abschied beim FC Bayern München in Schutz. Er habe noch keinen besseren Arzt als ihn erlebt, sagte der Franzose über seinen ehemaligen Mannschaftsarzt.

Die Sprunggelenksverletzung von Franck Ribéry will einfach nicht heilen. Längst sind Gerüchte aufgekommen, dass der plötzliche Abschied von Ex-Bayern-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt auch mit Ribérys Verletzung zusammenhängen könnte. Das will der Franzose jedoch nicht so stehen lassen und nimmt seinen ehemaligen Mannschaftsarzt in Schutz. "Ich habe volles Vertrauen zu Dr. Müller-Wohlfahrt, ich habe in meiner Karriere keinen besseren Arzt als ihn erlebt", sagt Ribéry in der "Sportbild". "Manchmal ist es eben so wie jetzt in meiner Phase, dass alle ärztlichen Bemühungen nicht weiterhelfen. Ich mache niemandem einen Vorwurf."


Auch Spekulationen, dass die Langwierigkeit der Verletzung mit seinem Alter zusammenhängen könnte, lässt Ribéry nicht gelten. "Eine Verletzung wie ich sie hatte hat auch nichts mit dem Alter zu tun. So etwas kann einem 22-Jährigen genauso wie einem 32-Jährigen passieren. Ich bin überzeugt davon, noch zwei, drei Jahre auf höchstem Niveau spielen zu können.", erklärt er. Und er schiebt sofort eine Kampfansage an mögliche Bayern-Zugänge hinterher. Nach Antoine Griezmann, an dem die Bayern interessiert sein sollen, gefragt, antwortet er: "Er spielt ohne Zweifel gut bei Atletico. Doch ein FC Bayern ist noch mal ein anderes Niveau. Es gibt viele gute Spieler, die zu den Topklubs wie Bayern, Barça oder Real gegangen sind und von denen man danach nichts Großes mehr gehört hat. Da gibt es viel Konkurrenz, damit kommt nicht jeder klar. Viele akzeptieren das nicht und scheitern am Ende daran."


(ska)