Boateng darf gehen: Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erlaubt dem deutschen Nationalspieler, mit anderen Klubs zu verhandeln. Beim wechselwilligen Lewandowski geht Rummenigge von einem Verbleib aus.

Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng vom FC Bayern München darf nach Aussage von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge mit anderen Clubs verhandeln. "Wenn ein Verein kommt und er kundtut, dass er zu diesem Verein wechseln möchte, werden wir uns damit befassen", sagte Rummenigge am Mittwoch in München laut "Bild", "Sport Bild", "Münchner Merkur" und "tz".

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Boatengs Berater Christian Nerlinger habe den Club darüber informiert, dass der 29 Jahre alte Profi Wechselgedanken habe. "Wir wissen daher, dass das Thema möglicherweise auf uns zukommen kann."

Boateng bereitet sich derzeit mit der Nationalmannschaft auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) vor.

Rummenigge: "Nehme Wetten auf Lewandowskis Verbleib an"

Stürmer Robert Lewandowski werde hingegen sicher bei den Münchnern bleiben. "Ich habe schon vor Wochen gesagt, ich nehme Wetten auf Lewandowskis Verbleib bei uns an - die nehme ich heute noch an. Es hat sich nichts verändert", sagte Rummenigge.

Einen Abgang von Mittelfeldspieler Thiago schloss der Bayern-Boss dagegen nicht aus. "Wir planen weiter mit ihm. Wobei ich sagen muss, dass wir sehr viele Mittelfeldspieler im Kader habe", sagte er.

Zuletzt war immer wieder über einen möglichen Abgang Lewandowskis vom deutschen Rekordmeister spekuliert worden. Als möglicher neuer Club des Polen gilt Champions-League-Sieger Real Madrid. Der 29 Jahre alte polnische Nationalstürmer steht beim deutschen Rekordmeister noch bis 2021 unter Vertrag.

Der deutsche Fußball-Nationaltorhüter Bernd Leno steht nach Angaben der "Sport Bild" vor einem Wechsel vom Bundesligisten Bayer Leverkusen zum FC Arsenal in die englische Premier League. 


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