• Oliver Kahn verurteilt die Morddrohungen gegen Julian Nagelsmann scharf.
  • Er wolle sich nun überlegen, wie man dem einen Riegel vorschieben könne.
  • Auch Vereinspräsident Herbert Hainer hatte sich erschüttert gezeigt.

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Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn will nach Morddrohungen gegen Trainer Julian Nagelsmann mögliche Schritte prüfen. "Hier werden mittlerweile Grenzen weit überschritten", kritisierte der frühere Weltklassetorwart im Sport1-"Doppelpass" am Sonntag.

"Was geht in Menschen vor, die aus der Anonymität heraus anderen Menschen Morddrohungen" schicken würden, wollte Kahn mit Blick auf die sozialen Netzwerke wissen und kündigte an: "Wir werden uns jetzt auch mal Gedanken machen, ob man nicht einen Riegel vorschieben kann und muss." Details dazu verriet Kahn nicht.

Hainer über Morddrohungen gegen Nagelsmann: "Es ist unfassbar"

Nagelsmann hatte davon berichtet, nach dem Champions-League-Aus mit dem FC Bayern 450 Morddrohungen bei Instagram erhalten zu haben. "Natürlich kann man das alles anzeigen, aber dann werde ich nicht mehr fertig", meinte der Bayern-Coach dazu. "Es ist unfassbar und überhaupt nicht zu tolerieren", sagte Münchens Vereinspräsident Herbert Hainer beim TV-Sender Bild über die Morddrohungen.  © dpa

Nach Aus in der Champions League: Nagelsmann erhält Morddrohungen

Julian Nagelsmann hat nach dem Aus des FC Bayern in der Champions League Morddrohungen gegen seine Person öffentlich gemacht. "Ich kann mit Kritik gut umgehen. Anders sieht es mit den 450 Morddrohungen auf Instagram aus", sagte der 34-Jährige am Freitag. © ProSiebenSat.1