Die elf größten Torschützen des FC Bayern München

Der Rekordmeister FC Bayern München hat viele herausragende Stürmer in seiner Geschichte zu seinem Kader gezählt. Anlässlich des 30. Geburtstages von Robert Lewandowski präsentieren wir Ihnen die elf größten bajuwarischen Tormaschinen aller Zeiten.

... auf Platz 11: Franck Ribery! Der Franzose bringt Bayern-Trainer Niko Kovac nach Abschluss der Saison-Vorbereitung ins Schwärmen. "Er ist nach wie vor ein Weltklassespieler", sagt Kovac und nennt den 35-Jährigen ein "Mentalitätsmonster". Bei 117 Toren in 389 Spielen für die Bayern kein Wunder.
Auf Platz 10: Claudio Pizarro mit 125 Toren in 327 Spielen. Trotz seiner 39 Jahre ist der jetzige Werder Bremen-Spieler noch immer torgefährlich und seit dem 2. März 2016 mit 37 Jahren und 151 Tagen der älteste Dreifachtorschütze der Bundesliga.
138 Tore in 292 Spielen bringen Arjen Robben auf Platz 9. Auch von dem niederländischen Stürmer-Ass weiß Bayern-Trainer Kovac nur Positives zu berichten. "Ich hatte schon viel von ihm gehört, aber er hat alle Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen", schwärmt Kovac.
Auf Platz 8 kommt Giovane Elber mit 140 Toren in 266 Spielen. Bis zum 23. Oktober 2010 ist der Brasilianer der erfolgreichste ausländische Torschütze in der Bundesliga-Historie. Diesen Titel nimmt ihm Claudio Pizarro ab, der bei Werder Bremen bis 2012 in drei Jahren 43 Treffer erzielt.
Auf Platz 7 kommt Dieter Hoeneß, der jüngere Bruder von Uli Hoeneß. Er trifft in 302 Spielen 145 mal für den FC Bayern. Und das mit vollem Körpereinsatz, wie nach dem Kopfzusammenprall mit Nürnbergs Verteidiger Alois Reinhardt (rechts) 1982: Trotz der Verletzung erzielt er das 4:2 für den FC Bayern - per Köpfer!
Rainer Ohlhauser ist mit 149 Toren in 268 Spielen auf Platz 6 der torgefährlichsten Spieler der Bayern. Und er ist der wohl unprätentiöseste Bundesliga-Star. Mitte der 80er Jahre zieht er sich aus dem Fußball-Geschäft zurück und führt in seinem Heimatsort Dilsberg bis 2004 einen Kiosk.
Auf Platz 5 steht Roland Wohlfahrt mit 155 Toren in 332 Spielen. Als erster Doping-Sünder der Bundesliga gilt er als Antistar. Seine Crux war die Lust auf deftiges Essen. Er wollte mit dem Appetitzügler Recatol gegen das ständige Übergewicht angehen. Darin enthalten war auch das verbotene Norephedrin.
Robert Lewandowski steht mit 155 Toren in 197 Spielen zwar "nur" auf Platz 4 der Torjägertabelle der Bayern. Doch geht man nach Toren je Spiel (0,79) oder der Torfrequenz (alle 104 Minuten ein Tor), müsste man ihm mit klarem Abstand zu Platz 3 die Silbermedaille zugestehen.
Thomas Müller ist mit 176 Toren in 442 Spielen auf Platz 3. Das Bayern-Urgestein lehnt mit zehn Jahren noch den Wechsel in die D-Jugend des Rekordmeisters ab, weil er seiner Heimat Pähl nicht so fern sein will. Erst nach Zugeständnissen stimmt er zu - ein Glück für alle Beteiligten.
Karl-Heinz Rummenigge steht mit 217 Toren in 420 Spielen klar auf Platz 2. Nach dem 2:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft in Wembley gegen England 1982 wird der zweifache Torschütze Rummenigge durch das Popduo Alan & Denise mit "Rummenigge, what a man" gehuldigt.
Ewiger Meister aller Klassen beim FC Bayern München ist ganz klar und mit weitem Abstand Gerd Müller mit sagenhaften 508 Toren in 565 Spielen. Mit 365 Toren allein in der Bundesliga ist der "Bomber der Nation" auch dort Rekordtorschütze. Wie sagt er über das Toreschießen so schön? "Wenn's denkst, is eh zu spät!"
Die Zahlen zur Torjägerstatistik stammen von Transfermarkt.de.