liOliver Kahn ist Rekord-Torhüter der Bundesliga, hat zahlreiche Titel gewonnen. Eine Sache bereut der Titan aber doch.

Oliver Kahn hat fast alles gewonnen, was im Vereinsfußball möglich ist. Er ist Champions-League-Sieger, mehrmaliger Deutscher Meister und Pokalsieger, er hat den Weltpokal geholt.

Dennoch ist der ehemalige Torwart-Titan mit seiner Karriere nicht hundertprozentig zufrieden. Das erklärt er nun in einem Interview mit der "Sport Bild".

Da gibt es nämlich eine Sache, die Kahn bis heute bereut: Dass er es nie gewagt hat, ins Ausland zu wechseln.

Angebote hätte es genug gegeben. Vor allem Manchester United war sehr an Kahns Diensten interessiert.

Kahn: "Wäre reizvolle Herausforderung gewesen"

"Alex Ferguson ist heute noch böse auf mich. Er ist fest davon ausgegangen, dass ich 2003 oder 2004 fest zu Manchester United wechseln würde. Doch die Ära bei Bayern zu prägen war mir wichtiger", erzählt Oliver Kahn in der "Sport Bild".

"Im Rückblick glaube ich, dass ich es damals vielleicht doch hätte machen sollen. Es wäre noch mal eine reizvolle Herausforderung für mich gewesen", gibt er zu.

Stattdessen blieb Kahn 14 Jahre lang beim FC Bayern und wurde dort zum Bundesliga-Rekordtorhüter.

Seinem Verein ist der 48-Jährige noch immer tief verbunden. Tatsächlich könnte er sich auch vorstellen, irgendwann eine Tätigkeit beim FC Bayern zu übernehmen. Das hinge jedoch von der Aufgabe ab, meint Kahn in der "Sport Bild". (ska)