Torwart Roman Bürki von Borussia Dortmund hat kein Verständnis für die Kritik an seinen Leistungen. Nach der 1:3-Champions League-Pleite gegen Tottenham Hotspur im September musste er viel Häme einstecken.

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Torwart Roman Bürki von Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund hat wenig Verständnis für Kritik an seinen Leistungen.

"Es gibt immer Menschen, die versuchen, etwas Negatives zu finden, die versuchen, mich zu kritisieren", sagte der Schweizer Fußball-Nationalspieler der Funke Mediengruppe. Es sei "das Los des Torhüters, in einer einzigen Sekunde zum Buhmann werden zu können - und damit komme ich klar".

Kritik nach der Champions League-Pleite

Dem 26-Jährigen war vor allem nach dem 1:3 der Westfalen in der Champions League bei Tottenham Hotspur im September in London wegen zweier Gegentreffer kritisiert worden.

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"Jeden, der einen Torwart bewertet, ohne selbst je im Tor gestanden zu haben, kann ich ehrlich gesagt nicht richtig ernst nehmen", meinte er.

Er sei überzeugt, dass die Leute, die ihm wichtig sind, seine guten Leistungen als solche auch wahrnehmen. "Mit anderen Worten: hier beim BVB, beim Trainer, den Mitspielern, den Verantwortlichen, aber auch in meinem Umfeld, bei meiner Familie. Das ist mir wichtig, dass die die tiefgründige Sicht haben", sagte er.

Neuer Torwart für die Borussen?

Immer wieder wird spekuliert, der Club wolle einen neuen Torhüter verpflichten. So wurde zuletzt Kevin Trapp von Paris St. Germain genannt, auch Timo Horn vom 1. FC Köln war gehandelt worden.

Der Vertrag des Eidgenossen, der 2014 vom SC Freiburg zur Borussia gekommen war, läuft noch bis 2019. Er würde gern länger bleiben.

"Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als hier zu spielen. Ich fühle mich sehr wohl in dieser Umgebung und ich glaube, dass es bald eine Entscheidung geben wird." Gespräche mit dem Verein liefen bereits.

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