Am Freitag-Abend eröffnet der FC Bayern mit der Partie gegen die TSG Hoffenheim die Bundesliga-Saison. Was ist zu holen für den Rekordmeister? Wer wird überraschen? Und welche Spieler müssen vielleicht noch gehen? Zeit sich festzulegen. 10 Thesen zur Bayern-Saison 2018/2019.

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1. These: Weniger als 20 Gegentore in der Liga

Wenn es einen sichtbaren positiven Effekt unter dem neuem Coach des FC Bayern, Niko Kovac, geben wird, dann ist es Stärkung der Defensive. Zuletzt war in München häufig von einer gewissen Konteranfälligkeit die Rede. Gut, dass Kovacs Stärken in der Vergangenheit vor allem in der defensiven Organisation und Disziplin lagen.

Zuletzt blieben die Münchner in der Saison 2015/2016 unter der selten erreichten Marke von 20 Gegentoren. Kovacs Bayern werden das in diesem Jahr wieder schaffen und damit natürlich Meister werden.

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2. These: In der Champions League ist wieder nichts zu holen.

Die Fußballwelt hat sich weiter gedreht. Zwischen 2012 und 2016 waren die Bayern auf Augenhöhe mit Europas Spitze. Danach waren sie zwar stets nah dran, doch der Abstand ist seit dem Weggang von Pep Guardiola wieder größer geworden.

Nach Jahren der Dominanz von Real Madrid sind es nun eine Reihe von englischen Vereinen, die nach vorne drängen. Auch Paris Saint-Germain mit Thomas Tuchel ist viel zuzutrauen, genau wie Juventus Turin mit Cristiano Ronaldo. Die Bayern müssen sich hinten anstellen. Die ganz großen Räder werden woanders gedreht. In Europa ist auch in dieser Saison nichts zu holen.

3. These: Zwei müssen gehen

Mindestens zwei Spieler werden den Rekordmeister bis Ende August noch verlassen. Die heißesten Kandidaten: Juan Bernat und Sebastian Rudy. Jerome Boateng wird hingegen bleiben und eine wichtige Rolle spielen.

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4. These: Goretzka wird es schwer haben

Leon Goretzka ist ein extrem spannender Spieler mit speziellen Fähigkeiten. Seine dynamischen Läufe zwischen den Strafräumen, sein robustes Zweikampfverhalten, seine Wucht in Tornähe, all das prädestiniert ihn für mehrere Positionen im Münchner Mittelfeld.

Allerdings: Allrounder ohne feste Position haben es in München schon häufiger mal schwer gehabt. Zumal im umkämpften zentralen Mittelfeld. Goretzka wird es schwer haben regelmäßig einen Platz im Dreiermittelfeld zu finden.

5. These: Renato Sanches wird überraschen

Eigentlich war er schon abgeschrieben nach seinem verkorkstem ersten Jahr in München und der ebenso enttäuschenden Erfahrung in England. Doch Sanches wirkte in dieser Vorbereitung wie ausgewechselt: entschlossen, gut integriert in die Mannschaft und auf dem Platz mit deutlich mehr Selbstbewusstsein ausgestattet.

Der Trainerwechsel hin zu Niko Kovac ist eine Riesenchance für den Portugiesen, sich neu zu beweisen. Und die Münchner scheinen entschlossen, ihm diese Chance zu ermöglichen. Sanches wird kein Stammspieler, aber er wird viele, die ihn schon abgeschrieben haben, überraschen.

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6. These: Robberys Zeit ist vorbei

Ok, ganz natürlich noch nicht. Aber zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt werden sich Robben und Ribéry in wichtigen Spielen auf der Bank wiederfinden. Selbst dann, wenn sie fit sind. Kingsley Coman hat alle Qualitäten zu einem Weltklasse-Flügelspieler zu reifen und endgültig eine neue Ära einzuläuten.

7. These: James wird der Schlüsselspieler

James hat in der vergangenen Saison eine tolle Entwicklung genommen. Vom Fremdkörper zum Führungsspieler und Alleskönner auf dem Platz. James macht Bayerns Spiel auf unterschiedlichste Arten besser. Er - nicht Robben, nicht Ribéry, nicht Müller oder Lewandwoski - wird der Schlüsselspieler dieser Saison.

8. These: Probleme im Aufbauspiel werden Thema

Wie erwähnt: Wenn in der Vergangenheit über Schwachstellen in Bayerns Spiel gesprochen wurde, ging es meist um die fehlende Konterabsicherung. In den Tests vor der Saison deutete sich an, dass es in dieser Saison eher um das Aufbauspiel gehen könnte. Kovac setzt hier auf recht simple Strukturen, die eicht auszurechnen sind. Schon zum Auftakt gegen ein starkes Pressingteam wie Hoffenheim könnte das sichtbar werden.

9. These: Lewandowski trifft in den wichtigen Spielen

Der Pole geht mit Wut im Bauch in die Saison. Die verkorkste WM und der Frust über die fehlende Unterstützung im Verein im Frühjahr sitzen immer noch tief. Lewandowski kann alles, wenn er von seinen Mitspielern richtig eingesetzt wird. Dass er in den wichtigen Spielen wiederholt nicht traf, ist kein Muster, sondern eine merkwürdige Ausnahme. Mit Wut im Bauch ist Lewandowski in dieser Saison noch gefährlicher.

10. These: Martínez spielt immer

"Müller spielt immer." Diesen Satz prägte Louis van Gaal einst in München. In dieser Saison heißt es dagegen: Martínez spielt immer. Nach dem Abgang von Vidal ist Martínez der einzige echte furchteinflößende Zweikämpfer im Münchner Mittelfeld.

Er ist die logische Nummer eins für einen Platz im zentralen Mittelfeld. Vor allem dann, wenn Kovac auf nur einen Sechser setzen sollte. Tolisso, Goretzka, Sanches und Thiago haben ihre Stärken alle etwas weiter vorne.

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