Holt sich der FC Bayern einen ehemaligen deutschen Nationalstürmer? Angeblich steht Stefan Kießling hoch im Kurs beim deutschen Rekordmeister. Und der Stürmer selbst wäre nicht abgeneigt.

Irgendetwas werden sich die Verantwortlichen des FC Bayern in der Winterpause einfallen lassen. So viel steht eigentlich fest.

Denn die Verletzungsmisere beim deutschen Rekordmeister hat deutlich gezeigt: In der Offensive besteht Handlungsbedarf. Vor allem ein Backup für Robert Lewandowski wird dringend gebraucht. Das findet auch Bayerns einzige Sturmspitze selbst.

Ein Name, der laut "Sky" im Zuge dessen heiß gehandelt wird, ist Stefan Kießling.

Der Stürmer von Bayer 04 Leverkusen sitzt bei seinem Verein nur auf der Bank und ist mit dieser Situation alles andere als zufrieden.

Das spricht für Kießling

Zudem kennen sich Kießling und Trainer Jupp Heynckes aus dessen Leverkusener Zeit sehr gut. Und dass der 33-Jährige immer für Tore gut ist, hat er längst bewiesen.

Auch ist er kein Lautsprecher, der als Bankdrücker für Unruhe sorgen würde. Denn Kießling weiß: Eine Stammplatzgarantie kann es für einen Lewandowski-Backup nicht geben, Einsätze sind bei der hohen Spieldichte des FC Bayern dennoch garantiert.

Fraglich ist allerdings der körperliche Zustand des Stürmers. Immer wieder warfen ihn in der Vergangenheit Hüftprobleme im Training zurück.

Dennoch "haut er sich in jedem Training voll rein", bestätigte Leverkusen-Trainer Heiko Herrlich in der "Bild".

Kießling wäre nicht abgeneigt

Stefan Kießling selbst befeuert die Bayern-Gerüchte nur allzu gerne. "Dass mein Name plötzlich mit den Bayern in Verbindung gebracht wird, tut mir in meiner Situation sehr gut. Das ist eine Wertschätzung", erklärt er gegenüber der "Bild".

Ausschließen möchte er einen Wechsel auf keinen Fall: "Wer weiß, was passiert. Ich werde definitiv im Winter nicht aufhören. Das wäre nicht ich. Und der Fußball schreibt ja die verrücktesten Geschichten."

Ein großes Ziel hat Kießlich selbst noch vor Augen: Er will auf 400 Bundesliga-Spiele kommen. 397 hat er schon. (ska)