Robert Lewandowski soll den FC Bayern im Sommer verlassen wollen. Interessenten gibt es einige. Vor allem der FC Chelsea soll nun Ernst machen und eine riesige Summe für den Stürmer bieten.

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Auch wenn Real Madrid inzwischen offenbar kein Interesse mehr an den Diensten von Robert Lewandowski hat, so wird sich der FC Bayern wohl trotzdem schwer tun, den abwanderungswilligen Stürmer über den Sommer hinaus zu halten.

Der Pole soll bei weiteren europäischen Top-Klubs auf dem Wunschzettel stehen. Besonders ernst scheint es dem FC Chelsea zu sein. Wie der englische "Telegraph" exklusiv berichtet, hat das Team von Eigentümer Roman Abramovic Lewandowski zum Transfer-Ziel Nummer eins erklärt. Und die Londoner sind offenbar auch bereit, dafür richtig tief in die Tasche zu greifen.

Wie der "Telegraph" schreibt, sei Chelsea bereit, 100 Millionen Pfund (umgrechnet ca. 114 Millionen Euro) an den FC Bayern zu überweisen. Ein Angebot, das die Münchner fast nicht ausschlagen können.

Nachdem der bisherige Rekord-Transfer der "Blues", Alvaro Morata, in der vergangenen Saison nicht überzeugen konnte, braucht Chelsea einen großen Transfer, um die Stars Eden Hazard und Thibaut Courtois vom Bleiben zu überzeugen. Lewandowski wäre ein solcher Transfer.

Auch PSG ist interessiert

Allerdings sind die Londoner nicht allein in ihrem Werben um den Bayern-Stürmer. Glaubt man der französischen Sportzeitung "L'Equipe", soll auch Paris St. Germain an Lewandowski interessiert sein.

Der neue Trainer von PSG, Thomas Tuchel, kennt Lewandowski aus Bundesliga-Zeiten genau und weiß um die Qualität des Angreifers, der in Paris Edison Cavani ersetzen könnte. Der Uruguayer will den Verein offenbar verlassen.

Laut "kicker" soll auch noch Manchester United an Lewandowski interessiert sein.

Lewandowski selbst vermeidet derzeit ein klares Bekenntnis zum FC Bayern. Die FCB-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge haben sich jedoch schon des Öfteren einen möglichen Abgang des Polen ausgeschlossen.

In einem Interview mit dem "Merkur" hatte Rummenigge erklärt: "Entscheidend ist die Laufzeit der Verträge. Und wenn ein Klub das durchziehen kann, sind wir das. Wir haben das bei Ribery auch so gemacht. Da ging es um wahnsinnig viel Geld. Damals war er unglücklich, dass wir die Tür zu Chelsea zugemacht haben. Aber jetzt, zehn Jahre später, ist er happy."

Robert Lewandowskis Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2021. (ska)

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