Der FC Bayern beendet die Champions-League-Gruppenphase als Zweiter und droht damit im Achtelfinale auf eine Top-Mannschaft zu treffen. Angst und bange ist den Münchnern davor aber nicht.

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Mit einem überzeugenden 3:1-Erfolg gegen das Star-Ensemble von Paris Saint-Germain hat der FC Bayern am Dienstagabend ein Ausrufezeichen gesetzt und Europa gezeigt, dass mit ihm in der K.-o.-Runde zu rechnen ist.

Doch bei aller Freude über den Sieg gegen die Franzosen: Letztlich beendeten die Münchner die Champions-League-Gruppenphase nur auf dem zweiten Platz, da sie den direkten Vergleich gegen PSG (0:3 im Hinspiel) verloren.

Wenn am kommenden Montag das Achtelfinale ausgelost wird (12:00 Uhr, LIVE bei Eurosport, Sky Sport News HD und bei uns im Ticker), droht den Münchnern dementsprechend ein Sieger einer anderen Gruppe - deshalb sind echte Hammer-Duelle möglich.

Es drohen Barcelona, ManCity und ManUnited

Spiele gegen den FC Barcelona mit Superstar Lionel Messi, aktueller Tabellenführer der spanischen Primera Division, hätten es in sich.

Genauso kann es zu Partien gegen die Manchester-Klubs City oder United kommen.

Insbesondere ManCity wäre aus Münchner Sicht äußerst undankbar. In dieser Saison spielen die "Skyblues" so stark wie selten - und City-Coach Pep Guardiola kennt viele Bayern-Spieler aus seiner Trainerzeit an der Säbener Straße bestens.

Doch der Deutsche Rekordmeister könnte bei der Auslosung auch Glück haben. Das vom Namen her leichteste Los wäre Besiktas Istanbul, das sich in der Gruppe G, in der auch RB Leipzig ist, überraschend bereits nach fünf Spieltagen den ersten Platz gesichert hat.

Die in den vergangenen Premier-League-Partien nicht mehr so starke spielende Mannschaften der Tottenham Hotspur sowie dem AS Rom sind weitere mögliche Kontrahenten.

Wird auch Liverpool ein theoretischer Gegner?

Erst heute Abend entscheidet sich zudem, wer sich den Sieg in der Gruppe E sichert. Derzeit hat der FC Liverpool mit neun Punkten die besten Karten. Auf Platz zwei liegt der FC Sevilla (8) vor Spartak Moskau (6).

Fest steht: Die Bayern werden als Gruppenzweiter im Achtelfinal-Hinspiel zunächst Heimrecht haben. Das Hinspiel findet entweder am 13., 14., 20., oder 21. Februar statt. Die Rückspiele sind auf den 6.,7., 13. und 14. März terminiert.

Für den FC Bayern ist der zweite Platz in der Gruppenphase übrigens kein schlechtes Omen.

In der Vorsaison verpassten die Münchner hinter Atlético Madrid ebenfalls den Gruppensieg, um in der Runde der besten 16 dann den FC Arsenal zweimal mit 5:1 aus dem Stadion zu schießen.

Das Selbstvertrauen des Bundesliga-Tabellenführers ist nach dem Sieg gegen Paris ohnehin so groß wie lange nicht. "Wir haben gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist", sagte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach dem 3:1-Erfolg: "Auch wir sind kein leichter Gegner." (tfr)

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