Frankfurter Fußballfans randalieren in Neapel
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Die italienischen Behörden verbieten im Vorfeld des Champions-League-Rückspiels zwischen der SSC Neapel und Eintracht Frankfurt im Achtelfinale den Verkauf von Eintrittskarten für die Gäste-Fans. Die aber rücken am 15. März 2023 trotzdem an.
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Die Polizei vor Ort ist in Alarmbereitschaft und hat die teils vermummt auftretenden Fans im Blick. Laut der Zeitung "Corriere dello Sport" sind rund 800 Polizisten im Einsatz.
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Wie in einem Western stehen sich die potenziellen Unruhestifter und die Ordnungsmacht gegenüber.
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Die Präsenz der Polizei schreckt die angereisten Anhänger Eintracht Frankfurts offensichtlich wenig ab. Das "zum Schutz der Sicherheit" vom italienischen Innenministerium angeordnete Verkaufsverbot für Tickets verfehlt seine Wirkung. Dies belegen die folgenden Bilder noch deutlicher.
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Es bleibt nicht bei Tritten gegen eine Bustür. Plötzlich brennt ein Auto. Die Polizei muss handeln.
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Sie nähert sich dem Tatort. Dicke schwarze Rauchschwaden steigen auf. Die Feuerwehr ist alarmiert.
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Es gilt, gleich mehrere Feuer zu löschen. Der "Corriere dello Sport" spricht angesichts des Ausmaßes der Ausschreitungen von einem "Guerillakrieg".
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Die Polizeikräfte rücken vor und versuchen, das Chaos in den Griff zu bekommen.
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Vermummte Fans greifen im Stadtzentrum mit Feuerwerkskörpern und Stühlen die Polizisten an. Die wehren sich, indem sie Tränengas einsetzen. Noch immer brennen mehrere Autos.
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Darunter sind auch Einsatzfahrzeuge der Polizei.
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Diesen Brand haben die Feuerwehrleute unter Kontrolle gebracht. Bundesinnenministerin Nancy Faeser twittert: "Diese Gewalt heute Abend ist aufs Schärfste zu verurteilen. Gewalttäter und Chaoten machen den Sport kaputt."
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"Ich hoffe, dass diese Verbrecher vor Gericht gestellt werden", meldet sich der italienische Vizepremier- und Außenminister Antonio Tajani zu Wort. Seine Solidarität gelte "den Polizeikräften und der Stadt Neapel angesichts dieser schwerwiegenden Gewalt".
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Die rechte Regierungspartei Lega um Matteo Salvini fordert von der deutschen Regierung, für den entstandenen Schaden aufzukommen: "Das Innenministerium hatte recht, als es ein Transferverbot für diese Hooligans gefordert hat." (Texte mit Material des SID)