Schwerer Schock für den FC Bayern im Vorfeld des Champions-League-Halbfinals bei Real Madrid: Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen bricht auf dem Weg nach Spanien zusammen, Herzinfarkt. Nur dem schnellen Eingreifen des FCB-Internisten ist es zu verdanken, dass er überlebt.

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Das dramatische Ausscheiden des FC Bayern aus der Champions League im Halbfinale bei Real Madrid hatte ein noch dramatischeres Vorspiel: Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen erlitt bereits tags zuvor auf dem Weg in die spanische Hauptstadt einen Herzinfarkt.

Er hätte die Reise seines Vereins zum Champions-League-Halbfinalrückspiel um ein Haar nicht überlebt.

Team-Internist rettet Dreesen dessen Leben

Bereits am Tag vor dem dramatischen Showdown im Estadio Santiago Bernabeu erlitt der 50-Jährige einen Herzinfarkt. Dem schnellen und sachkundigen Eingreifen des Team-Internisten, Dr. Roland Schmidt, verdankt Dreesen, überlebt zu haben.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge brach Dreesen am Montagnachmittag zusammen. Er wurde in einer sogenannten "Fliegenden Intensivstation" zurück in die bayerische Landeshauptstadt geflogen und sei laut "Bild" dort inzwischen erfolgreich operiert worden.

Zunächst hatte es geheißen, Dreesen habe lediglich einen Kreislaufkollaps erlitten und sei deshalb frühzeitig abgereist.

Der 50-Jährige zweifache Familienvater arbeitet schon seit 2013 für den FC Bayern.

Not-OP nach Jagdunfall

Erst im vergangenen Herbst war Dreesen nach einem Jagdunfall an der rechten Hand notoperiert worden. (jh/ska)

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