Borussia Dortmund ist durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen Hertha BSC ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Einzig der Platzverweis für BVB-Abwehrchef Sokratis dürfte die Freude ein wenig trüben. Trainer Thomas Tuchel nahm die Gelb-Rote-Karte für den Griechen immerhin mit ein wenig Humor.

Selten war ein Platzverweis so dämlich wie der von BVB-Verteidiger Sokratis beim DFB-Pokal-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC (4:3 n.E.). Es läuft bereits die 119. Minute, als Schiedsrichter Deniz Aytekin ein Foul für den BVB pfeift.

Sokratis beschwert sich dennoch, weil Aytekin mit der Ausführung nicht einverstanden ist - und bekommt Gelb. Doch damit nicht genug. Sokratis lässt sich nicht beruhigen, macht abfällige Gesten in Richtung des Unparteiischen. Die Konsequenz: Gelb-Rot.

Sokratis fehlt BVB gegen Lotte

Thomas Tuchel war von dieser Aktion seines Abwehrchefs verständlicherweise alles andere als angetan. "Doppel-Gelb wegen Meckerns – es gibt wenige unnötigere Gelb-Rote Karten als diese", sagte der BVB-Trainer nach der Partie.

Immerhin fiel Sokratis somit für das Elfmeterschießen aus, sehr zum Wohlwollen Tuchels. "Papa war ohnehin nicht für das Elfmeterschießen vorgesehen - wir hätten alles getan, damit er nicht schießen muss ..."

Blöd für den BVB und seinen Verteidiger: Im Pokal-Viertelfinale (28.2. und 1.3.), das die Dortmunder bei Sportfreunde Lotte absolvieren werden, wird der 28-Jährige wegen seiner Gelb-Roten Karte fehlen. (tfr)

Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version haben wir geschrieben, dass es sich um einen Foulpfiff gegen den BVB handelte, nicht für den BVB. Dieser Fehler wurde korrigiert. Wir bitten dies zu entschuldigen.