DFB Pokal Live-Ticker – 1. FC Union Berlin vs. VfL Wolfsburg

90.

Fazit:
In einem nicht allzu chancenreichen, aber dennoch intensiven Pokalspiel setzt sich Union Berlin mit 2:1 gegen Wolfsburg durch und löst das Ticket fürs Viertelfinale. Die Wölfe erwischten zunächst den besseren Start, gingen früh in Führung, fingen sich aber nur sieben Minuten später den Ausgleich. Bereits im ersten Durchgang verflachte die Partie jedoch früh, was sich auch über die gesamte zweite Hälfte hinweg durchzog. Beide Teams standen defensiv stabil, gingen offensiv keine Risiken ein und erarbeiteten sich kaum Abschlüsse. Mit einem starken Vorstoß erzielten die Eisernen aus einer Stärkephase heraus dann jedoch die Führung, auf die der VfL auch in Überzahl keine Antwort mehr hatte.

90.

Spielende

90.

Es gibt noch einmal eine Ecke für den VfL, bei der auch Pervan mit nach vorne kommt. Die Eisernen können sich jedoch befreien und kontern. Nach einem hohen Ball in die Tiefe taucht dann der ehemalige Wolfsburger Roussillon alleine vor dem Gästetor auf, bringt die Kugel aber nicht im leeren Tor unter, sondern schießt einen ehemaligen Mannschaftskameraden an. Kurios!

90.

Die Niedersachsen schieben an, aber Union Berlin verteidigt das brutal abgezockt und seriös runter. Den Wölfen bleiben nur noch knappe 90 Sekunden.

90.

Gelbe Karte für Felix Nmecha (VfL Wolfsburg)
Das wiederum ist clever: Laïdouni kreuzt nach Balleroberung bewusst den Laufweg von Nmecha, der letztlich gar keine andere Wahl hat, als den Berliner über den Haufen zu rennen. Das bringt Nmecha nicht nur Gelb ein, sondern den Eisernen auch etwas Zeit und einen Freistoß.

90.

Die reguläre Spielzeit ist abgelaufen. Vier Minuten gibt es jetzt noch on top.

90.

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 4

90.

Bitter! Der eben gerade eingewechselte Leweling muss nun aus taktischen Gründen nach dem Platzverweis gegen Gießelmann wieder runter. Roussillon übernimmt.

90.

Spielerwechsel bei 1. FC Union Berlin
Jérôme Roussillon kommt für Jamie Leweling

89.

Jetzt ist richtig Feuer in der Partie. Wolfsburg drückt massiv nach vorne, während die Hauptstädter die Führung irgendwie über die Zeit bringen wollen.

87.

Gelb-Rote Karte für Niko Gießelmann (1. FC Union Berlin)
Die Eisernen wollen nach der fälligen Ecke einen Freistoß schinden und Gießelmann geht im Dribbling gegen Baku und Paredes theatralisch zu Boden. Für eine Schwalbe zeigt der Schiedsrichter ihm die zweite Gelbe Karte des heutigen Abends und schickt den Berliner damit vorzeitig unter die Dusche. Das ist durchaus eine harte Auslegung.

86.

Behrens behauptet einen Ball mit dem Rücken zum Tor gegen Lacroix und zieht dann ansatzlos aus der Drehung ab. Den Rechtsschuss aus 20 Metern kann Pervan gerade noch so mit dem ausgestreckten Arm über die Querlatte lenken.

84.

Beide Trainer wechseln erneut. Beim VfL kommen Paredes und Cozza in die Partie. Bei den Eisernen übernimmt Leweling für den engagierten, aber müden Becker.

84.

Spielerwechsel bei 1. FC Union Berlin
Jamie Leweling kommt für Sheraldo Becker

84.

Spielerwechsel bei VfL Wolfsburg
Nicolas Cozza kommt für Paulo Otávio

84.

Spielerwechsel bei VfL Wolfsburg
Kevin Paredes kommt für Mattias Svanberg

82.

Nicht wenig hat angesichts der chancenarmen zweiten Hälfte für die Verlängerung gesprochen, aber Stand jetzt stünde Union Berlin im Viertelfinale und die Serie von Niko Kovač, der zuletzt 16 DFB-Pokalspiele in Folge gewann, wäre gerissen. Noch bleibt den Wölfen aber etwas Zeit, um zu antworten.

79.

Tooor für 1. FC Union Berlin, 2:1 durch Kevin Behrens
Die Hauptstädter drücken noch einmal aufs Tempo und erzielten jetzt das 2:1. Juranović hat im Zentrum das Auge für den auf rechts startenden Khedira, den er perfekt in den Lauf bedient. Die anschließende Flanke von Khedira kommt nun deutlich besser auf den zweiten Pfosten, wo Becker per Kopf bereits abschließen könnte, aber den besser postierten Behrens sieht. Per Kopf bedient er den Joker, der die Kugel aus zwei Metern nur noch lässig über die Linie drücken muss. Ein hervorragend vorgetragener Angriff der Eisernen!

78.

Nach einer Balleroberung im Zentrum wird Becker durchs Zentrum hindurch geschickt. Im Drei-gegen-Eins hat er aber Lacroix eng an den Fersen, der zuschnappt, als Becker querlegen möchte. Bärenstark verteidigt vom Wolfsburger.

77.

Gelbe Karte für Micky van de Ven (VfL Wolfsburg)

77.

Jetzt kommen die Köpenicker mal mit viel Tempo nach vorne, aber die Hereingabe vom Khedira vom rechten Flügel landet nicht etwa im Lauf vom freien Becker, sondern in dessen Rücken. Der Angreifer kann die Kugel nicht mehr kontrollieren und verstolpert sie letztlich sogar ins Toraus. Abstoß Wolfsburg.

75.

Doppelwechsel bei den Gästen: Wind und Wimmer sollen für frische Impulse sorgen.

75.

Spielerwechsel bei VfL Wolfsburg
Patrick Wimmer kommt für Luca Waldschmidt

75.

Spielerwechsel bei VfL Wolfsburg
Jonas Wind kommt für Omar Marmoush

74.

Defensiv will kein Team aufmachen. Auf beiden Seiten wird mit Fünferkette gegen den Ball gearbeitet, was nach Balleroberungen zumeist zulasten des Tempos geht.

71.

Der VfL zieht mal das Tempo an und kommt direkt zum nächsten gefährlichen Vorstoß. Die Flanke vom rechten Flügel fängt jedoch der aufmerksame Rønnow vor Nmecha und Waldschmidt ab.

69.

Über Nmecha kommt es nun auch zu einem Abschluss der Niedersachsen. Der eingewechselte Spieler setzt Baku in Szene, der auf dem rechten Flügel jedoch nur einen Eckball herausholt, der dann nichts weiter einbringt.

66.

Auch Kovač zieht jetzt seine erste Option und bringt Felix Nmecha in die Partie.

66.

Spielerwechsel bei VfL Wolfsburg
Felix Nmecha kommt für Yannick Gerhardt

66.

Das Pokalspiel ist zwar sehr intensiv, lebt aber letztlich von der Ausgangslage, dass es heute einen Sieger geben muss. Chancen sind hüben wie drüben nämlich absolut Fehlanzeige.

63.

Doppelwechsel bei den Berlinern: Unter anderem geht nun Siebatcheu vom Feld, der seit dem 1:1-Ausgleich die dickste Chance der Partie hatte, als er im ersten Durchgang per Kopf die Latte traf. Behrens übernimmt.

63.

Spielerwechsel bei 1. FC Union Berlin
Aïssa Laïdouni kommt für Janik Haberer

63.

Spielerwechsel bei 1. FC Union Berlin
Kevin Behrens kommt für Jordan Siebatcheu

62.

Die Wölfe erarbeiten sich eine Ecke, die Arnold scharf an den zweiten Pfosten zieht. Rønnow kommt zunächst raus, tritt dann aber den Rückwärtsgang an. Der Keeper hat Glück, dass diese kurze Orientierungslosigkeit nicht bestraft wird, weil Gerhardt sich im Luftduell nicht durchsetzen kann.

60.

So richtig Fahrt aufnehmen will dieses sehr taktisch geprägte Achtelfinale leider auch eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff nicht. Immer wieder zieht sich ein Team etwas zurück, ohne dass der Gegner mit dem zusätzlichen Ballbesitz etwas anzufangen wüsste.

57.

Gelbe Karte für Mattias Svanberg (VfL Wolfsburg)
Gerade als die Nickligkeiten sich wieder zu häufen beginnen, zeigt der Unparteiische nun gegen Svanberg die nächste Gelbe Karte.

55.

Die Niedersachsen gehen defensiv jetzt durchaus eine etwas härtere Gangart, die jedoch vom Unparteiischen nicht unterbunden wird. Bei einem hohen Ball checkt Lacroix Becker kurzerhand von hinten um. Das Spiel läuft jedoch weiter.

52.

Nach Vorstoß über links landet der Ball im Zentrum bei Khedira, der aus 20 Metern einfach mal die Fackel zündet. Dem strammen Rechtsschuss fehlt jedoch die Präzision. Der Abschluss rauscht gut zwei Meter über die Querlatte hinweg.

50.

Knoche bedient Becker auf dem linken Flügel, der im Eins-gegen-Eins an Baku vorbeizieht, dann jedoch zu überhastet abschließt. Der flache Rechtsschuss kommt zu schwach und zu zentral aufs Wolfsburger Tor, wo Pervan das Leder sicher unter sich begräbt.

49.

Gerade als es so aussieht, als kämen die Eisernen mit etwas mehr Schwung aus der Kabine, spielt auch der VfL nach Balleroberung wieder mutig nach vorne. Den Willen kann man beiden Teams wahrlich nicht absprechen.

46.

Der Ball rollt wieder im Stadion An der Alten Försterei. Bislang gibt es noch keine Wechsel. Weiter geht's.

46.

Anpfiff 2. Halbzeit

45.

Halbzeitfazit:
Zur Pause steht es zwischen Union Berlin und Wolfsburg 1:1. Bei strömendem Regen fanden die Niedersachsen deutlich besser in die Partie und legten wie die Feuerwehr los. Das Ergebnis war die frühe Führung durch Waldschmidt (5.), nach der die Eisernen dann aber zunehmend wach wurden. Eine Standardsituation brachte anschließend den Köpenickern die erste Chance, die Knoche prompt zum Ausgleich nutzte (12.). Letztlich blieben die frühen Tore aber eine Mogelpackung. Bis auf einen Lattentreffer von Siebatcheu (27.) gab es nämlich keinerlei weitere nennenswerte Strafraumszenen. Zuletzt zogen sich die Berliner nach einer sehr dominanten Phase wieder etwas zurück, wodurch das Match in den letzten Minuten vor der Pause völlig ausgeglichen war.

45.

Ende 1. Halbzeit

45.

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 1

45.

Kurz vor dem Pausentee kommt es jetzt zu vielen kleinen Fouls und Nickligkeiten. Das bringt eine gewisse Hektik in die momentan von steten Unterbrechungen geprägte Partie.

42.

Gelbe Karte für Niko Gießelmann (1. FC Union Berlin)
Bevor der Konter rollt, tritt Gießelmann auch noch gegen Baku nach und erwischt den Wolfsburger von hinten am Fuß. Nachdem sich der Vorteil durch das taktische Foul von Khedira erübrigt, zückt der Unparteiische nachträglich auch gegen Gießelmann die Gelbe Karte.

42.

Gelbe Karte für Rani Khedira (1. FC Union Berlin)
Nachdem Haberer den Ball verliert, können die Wölfe einen Konter vortragen. Khedira muss Svanberg mit einem taktischen Foul stoppen. Klare Gelbe Karte.

42.

Otávio grätscht Seguin ab, was den Köpenickern einen Einwurf einbringt. Becker kommt daraufhin zur Flanke, aber Haberer kann den Ball am zweiten Pfosten nicht kontrollieren.

40.

Jetzt geben die Eisernen wieder ohne Not ihre Kontrolle ab und ziehen sich tief in die eigene Hälfte zurück. Die Gäste können daraus aber keinen Profit schlagen. Beim Gerhardt-Versuch aus der zweiten Reihe ist der Weg zum Tor versperrt.

37.

Die Niedersachsen kommen mal wieder zu einem vorsichtigen Abschluss, weil die Köpenicker bei einer Flanke von links etwas zu fahrig verteidigen und Otávio-Bewacher Juranović dann auch noch seinen Schuh verliert. Otávio kann daher aus zehn Metern halblinker Position abschließen, schießt die Kugel aber mitten in die sicheren Arme von Rønnow, der beherzt zupackt.

36.

Zehn Minuten sind noch zu gehen im ersten Durchgang, während das anfänglich noch so temporeiche Pokalspiel zunehmend abflacht. Viel Mittelfeldgeplänkel und Klein-Klein auf beiden Seiten.

33.

Die Wölfe verlagern ihre vordere Pressinglinie nach vorne und arbeiten jetzt wieder etwas besser gegen den Ball, ohne jedoch zu Balleroberungen im gefährlichen Bereich zu kommen. Das hält die Köpenicker jetzt dennoch vom Wolfsburger Drittel fern und verschiebt die Partie mehr ins Zentrum.

30.

Eine knappe halbe Stunde ist rum und vom anfänglichen Schwung der Niedersachsen ist nicht mehr allzu viel zu sehen. Union Berlin dominiert die Partie im Moment klar und gibt den Ton an.

27.

Lacroix will einen hohen Ball ins Toraus abschirmen, aber Haberer setzt energisch nach und holt den Eckball heraus. Den hohen Ball zum ersten Pfosten klärt zunächst Guilavogui, aber die Berliner machen den zweiten Ball fest und bleiben giftig. Knoche bedient von der rechten Grundlinie aus Siebatcheu auf den Kopf, der das Leder aus sechs Metern an die Querlatte setzt. Glück für die Niedersachsen.

24.

Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel kann Paulo Otávio im Zentrum Tempo aufnehmen. Josip Juranović ist jedoch zur Stelle und trennt den Wolfsburger fair vom Ball.

22.

Knoche öffnet das Spiel mit einem starken Pass in die Tiefe auf Becker, der auf dem linken Flügel durchstartet. Seine fahrige Hereingabe in den Rückraum fängt jedoch Arnold ab.

20.

Baku prüft Pervan mit einem richtig scharfen Rückpass, der beinahe zur Ecke führt. Der Casteels-Vertreter glänzt aber mit einer starken Ballannahme und kann das Leder auf der Grundlinie im Spiel halten.

18.

Die Köpenicker sind jetzt klar am Drücker und spielen munter nach vorne. Nach einer Khedira-Hereingabe von rechts wackelt die VfL-Defensive gleich mehrfach, bekommt den Ball partout nicht geklärt, kann aber zumindest einen weiteren Abschluss der Eisernen verhindern.

15.

Omar Marmoush bekommt die Kugel auf dem linken Flügel und dring dort in den Sechzehner ein. Gegen Danilho Doekhi will er sich dann aber den Ball auf den rechten Fuß legen, verliert gegen den aufmerksamen Verteidiger dabei aber die Kugel. Stark verteidigt vom Niederländer.

12.

Tooor für 1. FC Union Berlin, 1:1 durch Robin Knoche
Auch die Hauptstädter erarbeiten sich jetzt einen Eckball, der prompt zum 1:1-Ausgleich führt. Josip Juranović führt den Eckstoß kurz aus, bekommt die Kugel wieder und zieht die Hereingabe mit rechts dann scharf zum Tor hin in Richtung zweiter Pfosten. Robin Knoche läuft im pefekten Moment ein, setzt sich ab, bekommt die Kugel und drückt das Leder aus nicht einmal drei Metern gekonnt über die Linie. Alles wieder offen.

10.

Jetzt kommt mal ein hoher Ball in den tiefen Lauf von Paul Seguin, aber Casteels-Vertreter Pavao Pervan ist voll auf der Höhe, kommt rechtzeitig raus und fängt die Kugel sicher ab.

8.

Das Gegentor ist im wahrsten Sinne des Wortes die kalte Dusche für die Eisernen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt herum regnet es Bindfäden über dem Stadion An der Alten Försterei, wo die Hausherren noch überhaupt nicht im Spiel angekommen sind. Weiterhin spielt nur der VfL.

5.

Tooor für VfL Wolfsburg, 0:1 durch Luca Waldschmidt
Die Wölfe legen los wie die Feuerwehr und knacken tiefstehende Berliner früh. Nachdem eine Flanke von rechts eigentlich schon verteidigt ist, macht Arnold den zweiten Ball fest und legt für Gerhardt ab, der sofort auf den völlig freien Waldschmidt durchsteckt. Haberer hebt derweil das Abseits auf, sodass Waldschmidt nicht in der verbotenen Zone steht und aus neun Metern überlegt abschließen kann. Der Linksschuss zum 1:0 passt perfekt ins rechte Eck. Nichts zu machen für Rønnow.

2.

Beim ersten Vorstoß der Wölfe muss Knoche eine gefährliche Hereingabe direkt zur Ecke klären. Arnold findet mit dem ruhenden Ball aber am ersten Pfosten keinen Abnehmer, ehe auch der zweite Ball von Gerhardt geklärt wird.

1.

Der Anpfiff ertönt im Stadion An der Alten Försterei. Bei strömendem Regen treten die Eisernen in ihren gewohnten rot-weißen Heimfarben an. Die Gäste aus Niedersachsen sind ganz in Schwarz gekleidet. Los geht's.

1.

Spielbeginn

Erst neun Pflichtspiele haben zwischen beiden Mannschaften bislang stattgefunden, wobei der VfL Wolfsburg den direkten Vergleich mit fünf Siegen anführt (zwei Remis, zwei Niederlagen). Im Stadion An der Alten Försterei ist die Bilanz der Wölfe dennoch absolut ausbaufähig. Die Wölfe haben keines der letzten vier Auswärtsspiele hier gewonnen und fingen sich auch in der laufenden Saison am 18. September 2022 eine 0:2-Niederlage bei den Eisernen ein.

Niko Kovač, der in seiner Trainerkarriere übrigens 21 von 22 DFB-Pokalspielen gewinnen konnte, reagiert auf die erste Pflichtspielniederlage seit September mit fünf Veränderungen an seiner Startformation: Im Tor übernimmt Pavao Pervan für Koen Casteels, der wegen einer Erkältung fehlt. Außerdem erhalten Omar Marmoush, Josuha Guilavogui, Luca Waldschmidt und Maxence Lacroix den Vorzug vor Jonas Wind, Sebastiaan Bornauw, Patrick Wimmer (alle drei Bank) und Jakub Kamiński (nicht im Kader).

Der VfL Wolfsburg konnte den DFB-Pokal bereits in der Saison 2014/15 gewinnen. In den anschließenden sieben Spielzeiten haben die Niedersachsen das Achtelfinale jedoch nur zwei Mal heil überstanden. Ausgerechnet am Wochenende endete überdies eine lange Erfolgsserie. Nach elf Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage (acht Siege, drei Remis), unterlag die Truppe von Niko Kovač dem SV Werder Bremen auswärts mit 1:2.

An Optionen mangelt es den Köpenickern auch ohne Isco nicht. Trainer Urs Fischer kann dementsprechend die Belastungssteuerung im Blick behalten und nach dem Derbysieg bei der Hertha auf vier Positionen rotieren. Für Kevin Behrens, Christopher Trimmel, Jérôme Roussillon (alle drei Bank) und András Schäfer (Fußverletzung) starten heute Paul Seguin, Josip Juranović, Niko Gießelmann und Jordan Siebatcheu.

Sportlich hat der 1. FC Union Berlin dennoch einiges an Qualität in die Waagschale zu werfen. In der Saison 2022/23 blieben die Eisernen in acht Ligaspielen sowie einem Pokalspiel im Stadion An der Alten Försterei gänzlich ungeschlagen (sieben Siege, zwei Remis) und ließen in diesen neun Partien gerade einmal sieben Gegentore insgesamt zu.

Mit drei Siegen aus drei Pflichtspielen im Jahr 2023 rückte der 1. FC Union Berlin wieder bis auf einen Punkt an den FC Bayern München ran. Aktuell ist in Köpenick das Hauptthema jedoch nicht der Sieg vom Wochenende, als das Stadtderby bei der Hertha mit 2:0 gewonnen wurde, sondern der geplatzte Isco-Transfer. Der 38-malige spanische Nationalspieler absolvierte heute Vormittag zwar erfolgreich den Medizincheck bei den Eisernen. Zu einer Unterschrift kam es jedoch nicht.

Guten Abend und herzlich willkommen aus dem Stadion An der Alten Försterei. Hier empfängt der 1. FC Union Berlin heute um 20:45 Uhr den VfL Wolfsburg im DFB-Pokal-Achtelfinale.

In Kooperation mit Sport.de