Mit seiner neuen Aufgabe beim FC Bayern München befasst sich Niko Kovac erst nach Saisonende. Diesbezügliche Fragen der Journalisten wehrt Eintracht Frankfurts Noch-Trainer vor dem DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Schalke 04 mit genervtem Unterton ab.

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Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac will von den Diskussionen um seinen Wechsel zum FC Bayern München vor dem DFB-Pokalspiel seines Teams beim FC Schalke 04 nichts mehr wissen.

Wechsel zum FC Bayern: Kovac lässt das Gerede nicht kalt

Er sei "auch nur ein Mensch": Niko Kovac gewährt vor dem Halbfinale im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 mit Eintracht Frankfurt einen Blick in seine Seele. Es treffe ihn, was seit seinem feststehenden Wechsel zu den Bayern über ihn geredet werde. © ProSiebenSat.1

"Ich denke, dass Sie mich verstehen, wenn ich sage, dass ich mich auf morgen konzentriere. Daran werde ich gemessen", sagte der Chefcoach des Bundesliga-Siebten bei der Pressekonferenz am Dienstag.

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DFB-Pokal-Viertelfinale: Frankfurt hat im Derby leichtes Spiel mit Mainz

In der Runde der letzten acht Mannschaften schaltet Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal den Nachbarn aus Mainz aus. Die 05er leisten in jenem Derby keinen spürbaren Widerstand und blamieren sich bis auf die Knochen. Mit dem 0:3 kommen sie noch bestens weg.

Kovac blendet den medialen Druck aus

Auf die Frage, ob er angesichts der Debatte in den Medien und bei den Fans besonders großen Druck verspüre für die Halbfinal-Partie am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky), sagte Kovac: "Ich lese wirklich sehr wenig, ich habe diesbezüglich auch nichts gelesen."

Er versuche, das Thema auszublenden: "Der Fokus gilt einzig und allein dem morgigen Spiel und den nächsten Wochen."

Heynckes' Nachfolger beim FC Bayern

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass der 46-jährige Kroate nächste Saison Nachfolger von Jupp Heynckes beim deutschen Fußball-Rekordmeister wird.

Die Eintracht hat danach eine 1:4-Niederlage in Leverkusen erlitten, im Saison-Endspurt scheint dem Europa-Cup-Aspiranten etwas die Luft auszugehen. Dem widerspricht Kovac allerdings: "Die Mannschaft ist körperlich in einem sehr guten Zustand, da gibt es keine Zweifel."

Hoffen auf Jovic und Boateng

Der letztjährige Pokalfinalist (1:2 gegen Borussia Dortmund) muss in Gelsenkirchen auf Angreifer Ante Rebic (Muskelfaserriss in der Wade) verzichten. Dafür könnte der Serbe Luka Jovic stürmen und Kevin-Prince Boateng wieder ins Mittelfeld zurückkehren.

Offen ließ Kovac, ob Omar Mascarell, der im Februar einen Haarriss im Fuß erlitten hatte, sein Comeback gibt. "Omar hat die letzten zwei, drei Tage ganz ordentliche Fortschritte gemacht. Sollte er schmerzfrei sein, ist das eine Alternative. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen", sagte der Eintracht-Coach über den spanischen Mittelfeldakteur.© dpa

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Niko Kovac wird Heynckes-Nachfolger bei Bayern München.