Dieser Jubel kam gar nicht gut an. Nach dem Sieg gegen Deutschland kopierten die Franzosen den berühmten isländischen "Huh"-Jubel - zumindest dachten das viele. Die Rechtfertigung klingt ziemlich amüsant.

Nach dem 2:0-Sieg gegen Deutschland freuten sich die französischen Spieler zusammen mit ihren Fans verständlicherweise über den Einzug ins EM-Finale.

Doch die Art und Weise, wie sie ihrer Freude Ausdruck verliehen, sorgte für Gelächter und ein klein wenig Empörung. Denn die Franzosen, so dachten viele, kopierten einfach den mittlerweile berühmten "Huh"-Jubel der Isländer. Und das, nachdem sie die sympathischen Wikinger im Viertelfinale mit einem 5:2 nach Hause geschickt hatten ...

Diesen vermeintlich dreisten Klau konnten die Isländer nicht auf sich sitzen lassen: Icelandic Football, laut "bild.de" ein von zwei Sportjournalisten betriebener Account, schrieb: "Herrgott Frankreich ... ihr habt uns geschlagen, sucht euch eure eigene Art zu jubeln."

Und viele Twitter-User schlossen sich dieser Kritik an.

Kuriose Rechtfertigung: Keine Trommeln und Pausen

Mittlerweile wurden von diesem Account weitere Tweets abgesetzt. In diesen entschuldigen sich die Betreiber dafür, die Franzosen beschuldigt zu haben, den "Huh"-Jubel geklaut zu haben. Es sei ihnen berichtet worden, dass es ein französischer Jubel gewesen sei. Dieser sei anders als der isländische - und natürlich weniger furchteinflößend.

Der französische Jubel habe keine Trommeln und auch keine quälend langen Pausen zwischen dem Geklatsche. Dennoch habe der französische Jubel dem isländischen sehr geähnelt.

(kab/tfr)