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EM 2016: DFB-Team

EM: 2016: Deutschland gegen Polen - die DFB-Elf in der Einzelkritik

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Weltklasse, beschäftigungslos, überfordert: Die Spannbreite ist weit.

Manuel Neuer: Als Torwart nicht einmal ernsthaft gefordert. Musste diesmal nicht wie gegen Ukraine Glanztaten zeigen. Spielte gut mit.
Jonas Hector: Höchste Laufleistung im ganzen Team schon zur Halbzeit. Leitete im Zusammenspiel mit Draxler viele gute Angriffe ein.
Mats Hummels: Beim Comeback erst mit Schwierigkeiten. Ließ sich von Lewandowski (15.) austricksen. Fand immer besser in die Partie und profitierte von seinem ausgezeichneten Stellungsspiel.
Jerome Boateng: Der Bayer stand wie ein Bollwerk. Störte bei Miliks Chance (46.) entscheidend und rettete in großer Not gegen Lewandowski (60.). Weltklasse-Leistung vom Abwehrchef.
Benedikt Höwedes: Bearbeitete die rechte Seite gewohnt ordentlich. Souverän bei Kopfbällen. Bei den wenigen Vorstößen fehlt ihm die Präzision.
Sami Khedira: Nach Foul an Milik (4.) früh verwarnt. Dann sicher in der Zweikampfführung. Bei seinen Abschlüssen aber zu überhastet.
Julian Draxler: In Halbzeit eins leitete der Wolfsburger über links viele Angriffe ein. Nach dem Wechsel auf rechts mit weniger Impulsen.
Mesut Özil: Sucht weiter seine Turnierform. Die genialen Momente fehlen dem Weltmeister. Scheiterte bei guter Chance an Polens Torwart (69.).
Thomas Müller: Mit großem Aktionsradius und frechem Trick gegen Piszczek (16.). Es fehlte aber die Effektivität. Verzettelte sich zu oft.
Mario Götze: Gleich eine gute Kopfballchance (4.). Weitere Möglichkeit kurz nach dem Wechsel. Rieb sich an den kantigen Polen auf.
Andre Schürrle (ab 66. Minute): Setzte nach seiner Einwechslung gleich Akzente. Vorlage auf Özil (69.). Kurz darauf Schusschance aus spitzem Winkel.
Mario Gomez (ab 71. Minute): Kam in der 71. Minute für Draxler. Blieb in der Sturmspitze ohne Durchschlagskraft und ohne Chance.
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