Deutschland spielt bei der EM 2016 in Frankreich groß auf und steht im Viertelfinale. Mindestens genauso heiß diskutiert wie die Spiele werden einige Aktionen von Bundestrainer Joachim Löw an der Seitenlinie. Der DFB-Coach versucht nun, seine "Fingerspiele" zu erklären.

Bundestrainer Joachim Löw hat sich im Magazin "Goal" für seine aufsehenerregenden Momente gerechtfertigt. Beim ersten deutschen Spiel der EM 2016 gegen die Ukraine (2:0) griff er sich in die Hose und roch anschließend an seiner Hand. Beim Viertelfinaleinzug (3:0 gegen die Slowakei) wanderten die Finger erst in die Achsel und dann an die Nase.

"Wir Trainer leiden mit. Wenn Conte (italienischer Nationaltrainer, Anm. d. Red.) oder ich nachher Bilder sehen, fragen wir uns: Sind wir das wirklich?", erklärt Löw im Interview. "Das sind Emotionen. Wir sind bei der Arbeit, da wird es manchmal hitzig. Wenn wir zwei Chancen vergeben, könnte ich mir auch in die Faust beißen." (mh/tfr)

Ausgesprochen verärgert hat die ARD auf einen Bericht des Medien-Branchenmagazin "kress pro" über ein angebliches Millionen-Honorar für ihren Fußball-Experten Mehmet Scholl reagiert. Auch Oliver Kahn soll Millionen vom ZDF bekommen. Auf Facebook schreibt er von einer "eklatanten Falschmeldung". Dennoch wirft der Bericht Fragen auf, die von den öffentlich-rechtlichen Sendern bisher nicht komplett beantwortet wurden.