Deutschland trifft im Viertelfinale der EM 2016 in Frankreich auf Angstgegner Italien. Die ganze Fußballnation diskutiert, wie die DFB-Elf die "Squadra Azzurra" besiegen kann. Auch Ex-Kapitän Michael Ballack hat eine Meinung dazu. Er setzt auf Mario Götze.

Michael Ballack hat in seiner DFB-Karriere einige Male gegen Italien gespielt. Und dabei kein einziges Mal gewonnen. Er weiß also genau, welche Stärken die "Squadra Azzurra" traditionell hat.

DFB-Trainer liefert mit Aktionen an Seitenlinie reichlich Gesprächsstoff.

Kein Wunder, dass sich der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft vor dem Viertelfinale der EM 2016 in Frankreich (LIVE am Samstag ab 20:45 bei uns im Ticker) Gedanken darüber macht, wie man die Italiener endlich bei einem Großturnier besiegen kann.

Mario Götze als Schlüsselspieler

In seiner Kolumne im "Express" verkündet Ballack diese Überlegungen nun. Dabei setzt er auf einen umstrittenen Spieler als Schlüssel zum Erfolg: Mario Götze.

Der bislang glücklose Bayern-Wirbler könne "ein Abwehrbollwerk dank seiner Wendigkeit und seiner überragenden Technik knacken", schreibt Ballack. Es wäre für ihn "keine Überraschung, wenn Löw ihn von Beginn an bringen würde".

Im Gegensatz zu Julian Draxler, der laut vielen Experten Götze durch seine tolle Leistung gegen die Slowakei den Stammplatz geklaut hat, brauche der kleine Techniker wesentlich weniger Platz für gute Aktionen. Und große Räume werde es gegen die kompakte Defensivformation der Italiener kaum geben.

Allerdings setzt Ballack nicht nur auf Mario Götze alleine. Auch Thomas Müller traut er zu, der spielentscheidende Mann zu werden. Für Müller gehe das Turnier jetzt richtig los und bei einer Leistungsexplosion sei er für Italien kaum zu verteidigen. (men)