Unterhaltsam ist er schon als Spieler - wie wäre es wohl, wenn Thomas Müller sozusagen hauptberuflich vor der Kamera stünde? Diese Frage könnte sich nach seiner Karriere klären. Denn Müller reizt der Job als TV-Experte.

Thomas Müller ist immer für einen lustigen Spruch gut. Bei der EM wird Müller von seinen Kollegen wegen seines dauernden Rededrangs schon "Radio Müller" genannt.

In ein paar Jahren könnte es heißen "TV Müller" - denn der 26-Jährige kann sich vorstellen, irgendwann mal als TV-Experte zu arbeiten.

Müller: "Aufgabe, die zu mir passen könnte"

"Jetzt werde ich erst einmal als Spieler gebraucht. Später ist das eine Aufgabe, die zu mir passen könnte", sagte er der "Sport Bild".

Die Idee findet auch ZDF-Experte Oliver Kahn gut: "Thomas Müller kann ich mir supergut als TV-Experten vorstellen. Er hat sich eine gewisse Natürlichkeit bewahrt und beweist schon jetzt, dass er reden kann. Eigentlich ist Müller fürs Fernsehen perfekt."

ZDF-Moderator Oliver Welke freut sich immer, wenn Müller ins Studio kommt: "Er ist einer meiner Lieblingsstudiogäste, eine Ausnahmeerscheinung. Thomas hat diese natürliche Grundfröhlichkeit, die bei ihm immer wieder durchbricht."

Müller selbst hat keinen Favoriten unter den EM-TV-Experten Kahn und Mehmet Scholl: "Ich habe mit Scholl und mit Kahn im Studio schon gute Erfahrungen gemacht."

Scholl provoziere und polarisiere, Kahn analysiere mehr und bringe die Sachen hingegen mehr auf den Punkt: "Bei den Experten ist es ohnehin wie mit den Schiedsrichtern, die können es ja auch keinem Recht machen", sagte er der "Sport Bild". (cai)