EM 2016: Die besten Szenen und Momente der Europameisterschaft 2016

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Die EM 2016 ist Geschichte, Portugal krönt sich erstmals zum Europameister. Doch dieses Turnier schrieb noch etliche andere Geschichten. Die besten Szenen und Momente der EM in Frankreich.

Dimitri Payet ist eine der großen Entdeckungen dieser EM. Der Mittelfeldspieler der Équipe Tricolore avanciert - auch wegen dieses Siegtors in der Nachspielzeit gegen Rumänien im Auftaktspiel - zum Fanliebling der Grande Nation.
Die Nordiren glänzen zwar nicht mit spektakulärem Fußball, doch ihre Fans bescheren uns DEN Ohrwurm dieses Turniers. Immer wieder hallt der Song "Will Grigg's on fire" durch die Stadien - nicht nur bei Spielen der Nordiren. Grigg steht bei der EM allerdings keine Sekunde auf dem Platz.
Die mit Abstand spektakulärste Rettungsaktion der EM: Jerome Boateng klärt den Ball beim 2:0-Sieg gegen die Ukraine auf der Linie. Statt des Spielgeräts landet Deutschlands Abwehrchef im Tor. Vor allem auf Twitter wird Boateng für diese Aktion gefeiert.
Bastian Schweinsteiger wird gegen die Ukraine erst in der Schlussphase eingewechselt. Bei einem Konter stürmt der Kapitän mit nach vorne, bekommt den Ball und verwandelt eiskalt zum 2:0. Schweini ist wieder da!
Gianluigi Buffon sorgt für einen der witzigsten Momente des Turniers: Nach dem Sieg zum Auftakt gegen Belgien sprintet der Keeper über das ganze Feld in Richtung der italienischen Fans und will sich an die Querlatte hängen. Doch Buffon verliert den Halt und kracht auf den Boden. Zum Glück bleibt die Torwart-Legende der Squadra Azzurra unverletzt.
Ein Selfie für die Ewigkeit: Nach dem 0:0 der Portugiesen gegen Österreich, bei dem Cristiano Ronaldo sogar einen Elfmeter an den Pfosten setzt, stürmt ein Flitzer auf den Platz und schießt ein Foto mit dem Superstar. Ronaldo nimmt sich Zeit für den Fan - eine klasse Aktion des 31-Jährigen.
Die isländischen Fans prägen einen Schlachtruf, der später sogar von den französischen Anhängern übernommen wird. Der "Huh"-Jubel ist lautstark und angsteinflößend zugleich - und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Es ist das wohl schönste Tor der Europameisterschaft. Xherdan Shaqiri trifft im Achtelfinale gegen Polen per Seitfallzieher. Dennoch ist für die Schweiz in der Runde der besten 16 Schluss. Im Elfmeterschießen versagen Granit Xhaka als einzigem die Nerven.
Antonio Conte erinnert beim Achtelfinalsieg der Italiener gegen Spanien an Liverpools Jürgen Klopp oder Atlético Madrids Diego Simeone. Er läuft aufgeregt die Seitenlinie entlang, schreit, schießt den Ball weg und jubelt am Ende ausgelassen über den überraschenden Erfolg gegen den Titelverteidiger.
Halbfinalist Wales oder Viertelfinalist Island? Man darf sich streiten, welches Team die größte Überraschung dieses Turnier ist. Sensationell ist definitiv der 2:1-Erfolg der Isländer im Achtelfinale gegen England. Kolbeinn Sigthorsson erzielt - wie sollte es bei diesem Nachnamen auch anders sein - das Siegtor für sein Team.
Der Italien-Fluch ist endlich besiegt. Deutschland dominiert gegen Italien, muss dennoch ins Elfmeterschießen. Trotz dreier Fehlschüsse gewinnt die DFB-Elf - Jonas Hector verwandelt den entscheidenden Elfmeter gegen Gianluigi Buffon. Erstmals gewinnt Deutschland bei einem großen Turnier gegen den Angstgegner.
Und wieder muss Ronaldo für ein Selfie posieren. Ein Volunteer nutzt vor dem Halbfinale der Portugiesen gegen Wales die Chance, schleicht sich an seinen Star heran, zückt das Smartphone und macht ein Bild. Wieder bleibt CR7 cool.
Und der nächste "Störenfried": Ein anderer Volunteer schleicht sich auf Portugals Teamfoto - da muss sogar Ronaldo lachen.
Ausgerechnet Bastian Schweinsteiger leitet im Halbfinale Deutschlands Niederlage gegen Frankreich ein. Bei einer Ecke geht der DFB-Kapitän mit der Hand zum Ball, Schiedsrichter Nicola Rizzoli gibt Strafstoß. Antoine Griezmann bleibt cool und verwandelt zur 1:0-Führung.
Dieses Tor geht in die Geschichte ein: Der eingewechselte Eder trifft in der 109. Minute gegen Frankreich - und entscheidet damit das EM-Finale.
Cristiano Ronaldo hat es endlich geschafft. Der Superstar gewinnt mit Portugal erstmals einen großen internationalen Titel. Da wird es CR7 verschmerzen können, dass er im Finale gegen Frankreich bereits nach 25 Minuten verletzungsbedingt vom Feld muss.
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