EM 2016: Die Flops der Europameisterschaft

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Zlatan Ibrahimovic, Mario Götze, David Alaba und, und, und ... Sie alle wollten dieser Europameisterschaft ihren Stempel aufdrücken. Am Ende war es für sie aber ein enttäuschendes Turnier. Die Flop-Elf der EM 2016.

England, deine Torhüter! Mit Joe Hart haben die "Three Lions" - so dachte man zumindest - einen starken Schlussmann zwischen den Pfosten. Doch sein Fehler im Achtelfinale gegen Island, als er einen haltbaren Schuss von Kolbeinn Sigthorsson durchließ, leitete das erneut frühe Aus der Inselkicker ein.
Nach den ersten beiden Spielen galten die Spanier für viele als der neue Top-Favorit auf den Titel. Doch gegen Kroatien und später dann im Achtelfinale gegen Italien ließ sich die spanische Defensive düpieren - allen voran Abwehrchef Sergio Ramos.
Schlimmer als für Aleksandar Dragovic kann eine EM eigentlich nicht laufen. Bei der Auftaktniederlage Österreichs gegen Ungarn flog er mit Gelb-Rot vom Platz, in der dritten Partie gegen Island verschoss er einen Strafstoß.
Beim FC Bayern spielte David Alaba mal wieder eine bärenstarke Saison, doch bei der EM war der Österreicher ein Schatten seiner selbst. Beim 0:0 gegen Portugal wurde der ÖFB-Star sogar vorzeitig ausgewechselt.
Arda Turan ist der große Star im Team der Türkei. Doch nach seinen bescheidenen Leistungen wurde er sogar von den eigenen Fans ausgepfiffen. Am Ende stand für die Türkei das Aus in der Gruppenphase.
Wayne Rooney spielte bei der EM nicht in vorderster Spitze, sondern kam meist übers linke Mittelfeld. Was in der Gruppenphase noch einigermaßen funktionierte, klappte gegen Island umso weniger. Traf zwar per Strafstoß zum 1:0, setzte nach dem Rückstand aber kaum Impulse in der Offensive.
Andrij Jarmolenko ist der große Star der Ukraine, wird sogar mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Bei der Europameisterschaft rief der 26-Jährige sein Potenzial nicht ab. Die Ukraine scheiterte mit drei Niederlagen in der Gruppenphase.
Bei Weltmeisterschaften ist Thomas Müller eine Klasse für sich. Doch bei Europameisterschaften läuft's für den Bayern-Profi einfach nicht. Auch in Frankreich rackerte Müller so, wie man es von ihm kennt. Seine Offensivaktionen wirkten allerdings fast ausnahmslos unglücklich. Im Elfmeterschießen gegen Italien vergab er zudem seinen Versuch.
Auch an Harry Kane, den besten Torschützen in der abgelaufenen Premier-League-Saison, lief dieses Turnier komplett vorbei. Spielte gegen Russland und Island über 90 Minuten, erzielte keinen Treffer und strahlte bei weitem nicht die Torgefahr aus, die ihn bei den Tottenham Hotspur auszeichnete.
Es sollte das Turnier des Zlatan Ibrahimovic werden. Doch für die selbsternannte Legende war mit seinen Schweden bereits nach der Gruppenphase Schluss. Drei Spiele, kein Tor - Zlatan drückte dieser EM wahrlich nicht seinen Stempel auf.
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