In den kommenden Wochen wird ganz Europa über die EM 2016 in Frankreich sprechen. Damit auch Sie bestens gerüstet sind für die Europameisterschaft, geben wir Ihnen ein paar Tipps und Tricks für Facebook und Co. für die fußballreichen Wochen.

1. Folgen Sie den richtigen Seiten!

Wenn zur EM 2016 mehr Fußballwissen als üblich nötig ist, können ein paar neue Facebook-Likes nicht schaden. Die Sportschau der ARD und der Sportauftritt des ZDF sind bewährte Adressen für tolle Eindrücke.

Noch bessere Blicke hinter die Kulissen dürften die TV-Gesichter vermitteln: Moderator Matthias Opdenhövel (ARD) ist ebenso auf Facebook aktiv wie TV-Experte Oliver Kahn (ZDF). Sat.1 hat nur ein paar EM-Spiele im Angebot – Moderator Frank Buschmann sollte man dennoch folgen.

Einige Nationalspieler sollte man natürlich auch in seinem News-Feed haben. Wir empfehlen die Auftritte von Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Mesut Özil und Social-Media-Prinz Lukas Podolski.

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2. Gönnen Sie sich ein wenig Spaß

Auch ein wenig Spaß schadet während einer EM nicht – dafür sorgen im Fußball gerne das Magazin "11Freunde" und "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs".

Zudem packen die Kollegen von "The Sport Bible" oft lustige Dinge aus.

Unser Geheimtipp: "Who Ate All The Pies". Der etwas andere Sport-Humor.

3. Das richtige Spiel-Hashtag auf Twitter

Für viele Otto-Normal-Internetnutzer ist Twitter noch immer Neuland. Doch gerade während Fußballspielen lohnt sich der Blick in die Welt des Kurznachrichtendienstes. Wer wenigen Menschen folgt, aber dennoch spannende Tweets lesen (oder mitdiskutieren) möchte, sollte das passende Hashtag zu den einzelnen Spielen kennen.

Das Prinzip ist einfach: Hinter dem Rautensymbol folgen immer sechs Buchstaben. Drei für die erstgenannte Mannschaft, drei für Team Nummer zwei. Dabei hat sich eingespielt, dass immer die englischen Länderkürzel genutzt werden. Spielt also beispielsweise Frankreich (France, FRA) gegen Deutschland (Germany, GER), ergibt das das Hashtag #FRAGER.

4. Das richtige EM-Hashtag auf Twitter

Das offizielle Hashtag zur Europameisterschaft ist #EURO2016. Es zu benutzen ist nicht falsch, aber nicht immer clever. Denn: Mit #EM2016 greifen Sie in erster Linie nur deutsche Nutzer ab, da in Deutschland EM die gängige Abkürzung für eine Europameisterschaft ist.

5. Nerven Sie Ihre Freunde nicht!

Millionen Menschen werden auf Facebook Beiträge zur EM posten. Bilder im Trikot, vom Public Viewing, aus dem Stadion, auch Meinungen und Kommentare. Alles fein. Aber nerven Sie Ihre Freunde möglichst nicht mit sinnlosen Postings.

Beispiel gefällig? Ein blanker Text wie zum Beispiel "Tooooooooor!" macht keinen Sinn. Das haben Ihre Freunde schon selbst gesehen, keine Sorge. Und "Boah Gomez!", "Na endlich" oder "Wie doof ist der denn?" sind auch sinnlos – womöglich verstehen ihre digitalen Kumpels gar nicht, von was Sie reden, wenn Sie Ihr Posting eine Stunde nach dem Spiel sehen.

6. Machen Sie sich nicht strafbar!

Es ist grundsätzlich verboten, Bilder oder Filme von fremden Menschen einfach digital zu stehlen. Doch während einer EM oder WM ist das besonders heikel, weil das TV-Material von UEFA und FIFA um viele Milliarden Euro in die ganze Welt verkauft wird.

Daher: Riskieren Sie lieber nicht, den Fernseher abzufilmen oder einen Clip von einer dubiosen Quelle herunterzuladen, um ihn selbst upzuloaden. Nutzen Sie lieber die Share-Funktion – wenn offizielle und seriöse Seiten den Inhalt zur Verfügung gestellt haben.

7. Seien Sie nett zu anderen Fans

Hass-Postings sind nichts Neues auf Facebook, erst recht nicht beim Fußball. Aber vergessen Sie nicht: Vielleicht ist Ihr polnischer Nachbar oder Ihr türkischer Kollege oder Ihr österreichischer Kumpel beleidigt, wenn Sie beim Fußball zu ausfallend über seine Nationalmannschaft schimpfen.

Auf Facebook gilt, was auch in der analogen Welt gelten sollte: Beleidigungen sind fehl am Platz.

Der Spielplan zur EM 2016 zum Ausdrucken