Portugal gegen Frankreich im EM-Finale: So sicherten sich Ronaldo & Co. den Titel

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Portugal schlägt Gastgeber Frankreich und sichert sich den EM-Titel: So dramatisch läuft das Finale.

Es ist ein dramatisches EM-Finale, in dem Portugal Gastgeber Frankreich besiegt und den ersten großen Titel seiner Fußballgeschichte gewinnen kann.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps vertraut auf die Startelf die zuvor schon Island und Deutschland aus dem Turnier befördert hatte. "Les Bleus" starten auch aggressiv ins Spiel. Doch die Leidenschaft trägt das portugiesische Team letztendlich zum Erfolg.
Schon nach sieben Minuten eine Schlüsselszene: Dimitri Payet rauscht aus vollem Lauf in einen Zweikampf mit Ronaldo, knallt mit seinem Knie gegen das linke Knie des dreimaligen Weltfußballers.
Cristiano Ronaldo windet sich unter Schmerzen am Boden. Der Superstar von Real Madrid lässt sich zweimal behandeln, weint verzweifelt, aber es geht einfach nichts mehr.
In der 25. Minute lässt sich der Rekordspieler auf einer Trage vom Platz bringen. Die auf Ronaldo zugeschnittene Spielstrategie von Trainer Fernando Santos scheint dahin.
Das portugiesische Team steht ohnehin ständig unter Druck. Antoine Griezmann und Olivier Giroud hatten wenige Minuten nach Anpfiff den portugiesischen Torwart Rui Patrício mit Kopfbällen in Bedrängnis gebracht.
Doch nach dem Schock über Ronaldos Verletzung finden die Portugiesen wieder zu ihrer defenisven Stärke, in der zweiten Halbzeit wirken sie sicherer, während die Franzosen nicht mehr so forsch attackieren.
Doch der Ball geht nicht ins Netz, auch weil Gignac in der Nachspielzeit nur den Pfosten trifft. Noch nie war ein EM-Finale nach 90 Minuten torlos geblieben. Es geht in die Verlängerung.
Die Portugiesen treten beherzter auf, Ronaldo feuert sein Team an und am Ende Schlug Eder zu - er knallte den Ball aus gut 25 Meter Entfernung ins Tor der Franzosen.
Der Europameister kassiert für den Turniersieg von der UEFA das Rekordpreisgeld von 25,5 Millionen Euro.
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