Österreich denkt darüber nach, sich für die Austragung der Frauenfußball-EM 2021 zu bewerben. Konkrete Pläne gibt es zwar noch nicht, aber ein großer Konkurrent steht bereits fest.

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) denkt darüber nach, sich als Ausrichter für die Frauenfußball-Europameisterschaft 2021 zu bewerben.

"Ich würde hier nichts ankündigen, aber auch nichts ausschließen", sagte ÖFB-Präsident Leo Windtner nach dem Aus gegen Dänemark. Man sei sich im Präsidium einig, dass Österreich wieder einmal ein größeres Ereignis im europäischen Fußball ausrichten sollte.

England will sich fix bewerben

In England gibt es indes schon konkretere Pläne. Wie der Englische Fußballverband (FA) in London bekannt gab, will man noch im Laufe des Jahres die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Mit der Gastgeberrolle der EM-Endrunde in vier Jahren soll die weitere Entwicklung des Frauenfußballs auf der Insel vorangetrieben werden, heißt es in der FA-Mitteilung weiter.

"Die englischen Frauen haben unser Land bei der EM in den Niederlanden stolz gemacht", sagte FA-Generalsekretär Martin Glenn. Sportministerin Tracey Crouch stellte ihre Unterstützung in Aussicht.

Entscheidung über Austragungsort fällt erst Ende 2018

Die Entscheidung über den Ausrichter der EM 2021 soll Ende 2018 fallen.

Bisher sind die Engländer, deren Frauen-Team bei der am Sonntag zu Ende gegangenen EM im Halbfinale gegen den späteren Europameister Niederlande (0:3) ausgeschieden waren, der einzige bekannte Bewerber.

2005 richtete England schon einmal die Frauen-EM aus. Das offizielle Ausschreibungsverfahren beim europäischen Verband UEFA für die Endrunde 2021 hat noch gar nicht begonnen. (ank/dpa)