Fußballer des Jahres: Diese deutschen Profis gehörten zu den Besten

Der letzte deutsche Sieger war Lothar Matthäus. Welche Deutschen es in der Vergangenheit sonst noch in die Top-Drei bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres oder Europas Fußballer geschafft haben, sehen Sie hier.

Nach sechs WM-Treffern und einem insgesamt starken Turnier wurde Helmut Rahn 1958 bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres (heute Ballon d'Or) auf Platz zwei gewählt.
HSV-Ikone Uwe Seeler wurde 1960 auf Platz drei der besten Spieler Europas gewählt.
Zwei Jahre nach Uwe Seeler wurde Karl-Heinz Schnellinger bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres Dritter. Ein Jahr später wurde der Verteidiger Sechster.
Franz Beckenbauer gehörte gleich mehrmals zu den besten drei Spielern eines Jahres. 1966 wurde der "Kaiser" Dritter. In den Jahren 1974 und 1975 schaffte er es auf Platz zwei. 1972 und 1976 gewann Beckenbauer die Weltfußballer-Wahl.
Der Bomber der Nation Gerd Müller wurde zwischen 1969 und 1973 drei Mal in die Top-Drei gewählt. Nach Platz drei 1969 gewann er im Jahr darauf den heutigen Ballon d'Or. 1972 teilte sich Müller den zweiten Platz mit Günter Netzer, bevor er 1973 noch einmal Dritter wurde.
Günter Netzer gewann mit Borussia Mönchengladbach 1970 und 1971 die deutsche Meisterschaft. Mit der Nationalmannschaft wurde er 1972 Europameister und 1974 Weltmeister. Bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres wurde der Stürmer 1972 zusammen mit Gerd Müller auf Platz zwei gewählt.
Karl-Heinz Rummenigge zählte Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre zu den besten Stürmern Europas. Mit seinen Toren schoss er den FC Bayern zu zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen. Bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres wurde der heutige Vorstandsvorsitzende der Münchner 1979 Zweiter, in den Jahren 1980 und 1981 gewann er die Abstimmung.
Bernd Schuster verbrachte neben seiner Zeit beim FC einen Großteil seiner Karriere bei den spanischen Topklubs FC Barcelona, Real Madrid und Atletico Madrid. Während seiner Zeit in Barcelona schaffte Schuster es bei der Vergabe des Ballon d'Or drei Mal in die Top Drei.
Paul Breitner wurde in seiner Karriere fünf Mal deutscher Meister mit dem FC Bayern. Neben weiteren Titeln mit den Münchnern und später mit Real Madrid wurde Breitner Welt- und Europameister. 1981 wurde er bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres Zweiter hinter Karl-Heinz Rummenigge und vor Bernd Schuster.
Gemeinsam mit Lothar Matthäus gewann Andreas Brehme den WM-Titel 1990. Sein verwandelter Elfmeter im Finale gegen Argentinien bescherte dem DFB den dritten Stern. 1990 wurde Brehme hinter Matthäus und dem Italiener Salvatore Schillaci Dritter bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres.
1995 wurde Jürgen Klinsmann Zweiter hinter George Weah. Der Welt-und Europameister spielte zu dieser Zeit bei Tottenham Hotspur in der Premier League.
Als letzter deutscher Spieler gewann Matthias Sammer 1996 die Auszeichnung als bester Spieler des Jahres in Europa. Der Europameister von 1996 gewann die Wahl vor Ronaldo und Alan Shearer.
Auch Oliver Kahn schaffte es in seiner Karriere zwei Mal in die Top Drei der besten Spieler Europas. Nach dem Gewinn der Champions League 2001 und nach der Vizeweltmeisterschaft 2002 wurde der "Titan" jeweils Dritter. Außerdem war Kahn zwischen 1999 und 2002 vier Mal Europas Torwart des Jahres sowie drei Mal Welttorhüter.
Manuel Neuer wurde bei der Abstimmung 2013 als bislang letzter deutscher Profi in die Top Drei gewählt. Der viermalige Welttorhüter (2013-2016) spielte zuvor eine überragende WM, bei der er mit dem Goldenen Handschuh ausgezeichnet wurde.