(mcb/ah) - In der Hamburger Wohnung des Fußball-Profis Gerald Asamoah ist es offenbar zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen, weil seine Ehefrau ihn sexueller Eskapaden verdächtigte. Wie "Bild Online" berichtet, soll es zwischen Asamoahs Ehefrau und zwei weiblichen Bekannten des Fußball-Profis zur Eskalation gekommen sein. Der Spieler des FC St. Pauli stellte den Vorfall jedoch als harmlos da: "Da war nichts Sexuelles".

Nach einer Reeperbahn-Feier mit den Vereinskollegen des FC St. Pauli soll Asamoah mit zwei Bekanntschaften, Florence und Priscilla, in seine Wohnung zurückgekehrt sein. In der Küche ließen sie den Abend wohl ausklingen, ohne zu wissen, dass im Schlafzimmer ein Überraschungsgast wartete: Asamoahs Frau Linda. Die 30-Jährige, die mit Geralds drei Kindern im Ruhrpott wohnt, hatte sich zu einem Spontanbesuch entschlossen.

Nichtsahnend habe Asamoah weitergefeiert, bis schlussendlich die Schlafzimmertür aufgegangen sei und Linda in der Küche gestanden habe. Laut "Bild Online" beschreibt die Polizei die weiteren Ereignisse wie folgt: Es sei zu einer Auseinandersetzung zwischen den drei Frauen gekommen, Linda seien Haare ausgerissen worden, diese habe mit einem Griff zum Messerblock gekontert. Bei dem Versuch, ein Messer zu ergreifen, habe sich die Spieler-Frau allerdings selbst schwer an der Hand verletzt, woraufhin Asamoah einen Krankenwagen gerufen habe und die Polizei gekommen sei.

Alles halb so wild, äußerte sich Gerald Asamoah später gegenüber "Bild Online": "Meine Frau kennt die beiden auch, möchte aber nicht, dass ich mit ihnen zusammen bin. Deshalb gab es schon mal Stress. Linda hat sich auch nur verletzt, weil sie in ihrer Wut den Messerblock vom Tisch geschmissen hat."