Diese deutschen Fußball-Stars spielen in der Premier League

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Football made in Germany hat längst einen hervorragenden Ruf in England. Jürgen Klopp spielt als Coach des FC Liverpool um den Titel mit, muss sich aber gegen so manchen alten Bekannten aus der Bundesliga erstmal durchsetzen.

Mesut Özils Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft sorgte im Sommer 2018 für viel Gesprächsstoff. Seit 2013 spielt der gebürtige Gelsenkirchener für den FC Arsenal. Der Vertrag des 30-Jährigen in London läuft noch bis 2021.
Seit 2016 spielt Ilkay Gündogan für Manchester City. Er könnte wohl auch in einer anderen europäischen Top-Liga spielen. Immer wieder wurde er mit Top-Vereinen wie Inter Mailand in Verbindung gebracht. Doch Gündogan ist eine der großen Stützen im Team von Pep Guardiola, der wohl noch lange auf den Deutsch-Türken setzen wird.
Bernd Leno hat sich beim FC Arsenal als Nummer eins im Tor etabliert. Der 26-Jährige war im Sommer 2018 von Leverkusen nach London gewechselt.
Seit Beginn der Saison 2016/2017 ist Shkodran Mustafi bei Arsenal. Der Innenverteidiger ist bei den Londonern nicht unumstritten. Unter Trainer Unai Emery muss Mustafi um seinen Stammplatz kämpfen. Offiziell läuft sein Vertrag bei den Gunners noch bis 2021.
Antonio Rüdiger läuft seit Sommer 2017 für den FC Chelsea auf. Zuvor spielte der gebürtige Berliner für den AS Rom, davor wiederum beim VfB Stuttgart.
Weniger bekannt dürfte sein, dass auch Pascal Groß seit 2017 in der Premier League spielt. Er wechselte nach dem Abstieg von Ingolstadt zu Brighton & Hove Albion. Bei den Seagulls entwickelte er sich seitdem zu einem wichtigen Teil des Kaders. Mithilfe seiner sieben Tore und acht Vorlagen konnte sich der Verein den Verbleib in der Premiere League sichern.
Mit Schalke ging Max Meyer im Streit auseinander. Nach langer Suche nach einem neuen Verein landete er bei Crystal Palace - auch wenn der Transfer nicht ganz ohne Fehler verlief: Bei der offiziellen Verkündung von Meyers Verpflichtung verwechselte Crystal Palace ihn in einem Artikel auf der Homepage des Vereins mit Joshua Kimmich.
Weltmeister André Schürrle läuft in den Spielzeiten von 2018 bis 2020 für einen englischen Verein auf. Der 28-Jährige steht beim FC Fulham unter Vertrag. Dort soll er als Leihgabe vom BVB zunächst für zwei Jahre spielen. Bei Sky begründete Schürrle den Wechsel damit, dass er "einen Tapetenwechsel und raus aus Deutschland" wollte.
Obwohl er bei der WM 2014 nicht zum Einsatz kam, darf sich Erik Durm ganz offiziell als Weltmeister nennen. 2018 gab der BVB seinen Wechsel zu Huddersfield Town bekannt. Bei den Borussen hatte Durm im Vorjahr verletzungsbedingt kein Spiel absolviert. In England soll es wieder besser laufen für den 26-Jährigen.
Nur eine Woche nach dem Rücktritt vom ebenfalls deutschen Trainer David Wagner präsentierte Huddersfield Town Jan Siewert als neuen Coach. Siewert soll den Premier-League-Verein vor dem Abstieg bewahren. Wie auch Wagner trainierte der 36-Jährige zuvor die Reserve-Mannschaft von Borussia Dortmund.
2016 wechselten gleich vier Deutsche zum neuen Verein von Siewert. Chris Löwe ist einer davon. Der Linksverteidiger stand zuvor beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag.
Nummer zwei der Deutschen bei Huddersfield ist Collin Quaner. Der 27 Jahre alte Stürmer stand zuvor bei Union Berlin unter Vertrag.
Im Finale der Aufstiegs-Playoffs 2017 wurde Christopher Schindler zum Held von Huddersfield. Beim Elfmeterschießen gegen den FC Reading traf der Münchner zum entscheidenden 4:3 für die Terrier. Mit seinem Tor sicherte er dem Verein den Aufstieg in die Premier League - zum ersten Mal seit 45 Jahren. Vor seinem Wechsel 2016 spielte Schindler für 1860 München. Auch Michael Hefele spielte ebenfalls seit 2016 bei Huddersfield, mittlerweile kickt er in der zweiten englischen Liga.
Neben Siewert ist derzeit noch ein weiterer deutscher Trainer in der Premier League aktiv. Seit 2015 trainiert Jürgen Klopp den FC Liverpool - und ist längst nicht nur eine Ikone, sondern auch das deutsche Aushängeschild in der Premier League.