Die Kopfverletzung des spanischen Stürmerstars Fernando Torres ist seiner Aussage nach nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. Der Verein sprach von einem Schädel-Hirn-Trauma, das sich Torres bei einem Zusammenprall im Spiel gegen La Coruna zugezogen hatte.

"Vielen Dank an alle, dass Ihr Euch um mich Sorgen gemacht habt, und für Eure ermunternden Nachrichten", wurde der Welt- und Europameister in der Nacht in einer Twitter-Nachricht des Clubs zitiert. "Es war nur ein Schreck. Ich hoffe, sehr bald zurückkehren zu können!"

Atlético Madrid hatte am Abend mitgeteilt, Torres müsse die Nacht zur Beobachtung in einem Krankenhaus verbringen. Der Stürmer habe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten.

Torres war bewusstlos zusammengebrochen

Torres war beim Ligaspiel seines Vereins Atlético Madrid bei Deportivo La Coruna (1:1) nach einem Zweikampf hart mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen und bewusstlos liegen geblieben.

Einige Spieler schlugen die Hände besorgt vors Gesicht, Ärzte liefen sofort aufs Feld und zogen dem Mittelstürmer die Zunge aus dem Rachen, damit er nicht erstickt.

Die Begegnung wurde gut sieben Minuten unterbrochen. Danach wurde der 32-Jährige unter aufmunterndem Beifall der Zuschauer mit einer Trage vom Feld gebracht.

Atlético-Trainer Diego Simeone sagte anschließend: "Ich habe auf der Bank beim Zusammenprall ein lautes Geräusch gehört. Er wurde am Kopf getroffen. Wir hatten zunächst viel Angst, wir waren besorgt." (cai/dpa)