Große Sorge um DFB-Star Leroy Sané: Der Flügelspieler von Manchester City wird im FA-Cup-Match bei Cardiff City rüde gefoult und droht lange auszufallen. Trainer Pep Guardiola gerät in Rage - und selbst der DFB schaltet sich ein.

Mehr aktuelle Sport-News im Überblick

Wenn das keine Rote Karte ist, was dann? Trotz Videoassistenten gab es für ein rüdes Foul an Leroy Sané keinen Platzverweis.

Im FA-Cup-Spiel zwischen Cardiff City und Manchester City (0:2) hatte Cardiff-Verteidiger Joe Bennett den deutschen Nationalspieler kurz vor der Halbzeitpause mit gestrecktem Bein in die Wade gegrätscht.

Referee Lee Mason gab Bennett dennoch nur die Gelbe Karte. Sané musste in der Halbzeitpause verletzt ausgewechselt werden.

Pep Guardiola schimpft nach Spielschluss

Nach dem Spiel geigte ManCity-Trainer Pep Guardiola den Unparteiischen gehörig die Meinung und regte sich dabei wohl insbesondere über das harte Einsteigen gegen Sané auf.

"Sané wird ausfallen", bestätigte der Katalane den Journalisten nach Spielschluss. Wie lange der flinke Flügelstürmer dem englischen Tabellenführer fehlen wird, ist noch unklar. Am heutigen Montag wird es darüber nach eingehender Untersuchung Aufschluss geben.

Guardiola forderte die Schiedsrichter nach der Partie in einem Interview mit der BBC auf, die Spieler besser zu schützen. "Nicht nur meine Spieler, sondern alle!"

DFB twittert in Richtung Cardiff City

Doch nicht nur der Manchester-Coach, sondern auch der DFB reagierte wegen des Foulspiels an Nationalspieler Sané verärgert.

"Hey Cardiff City. Wir wollten euch nur wissen lassen, dass für uns im Sommer ein wirklich wichtiges Turnier ansteht. Bitte verletzt unsere Spieler nicht, danke", schrieb der DFB auf seinem englischen Twitter-Account und spielte damit auf die WM 2018 in Russland an, die in weniger als fünf Monaten beginnt.

Dieser Tweet wurde mittlerweile aber wieder gelöscht. (tfr)

Bildergalerie starten

Fotos aus aller Welt: Erstaunliche Augenblicke

Hier sehen Sie - ständig aktualisiert - die außergewöhnlichsten Fotos aus aller Welt.