Neymar hat sich fünf Privilegien in seinen Vertrag bei Paris St. Germain schreiben lassen. Seine Mitspieler sind laut einem Medienbericht alles andere als erfreut über den Sonderstatus des Brasilianers.

Dass Neymar bei Paris St. Germain nach dem spektakulären 222-Millionen-Transfer vom FC Barcelona einen Sonderstatus genießen wird, war wohl den meisten klar.

Die Ausmaße, die dieser Sonderstatus angenommen hat, hat nun die französische Zeitung "Le Parisien" veröffentlicht. Es geht dabei nicht nur ums Geld, nicht darum, dass Neymar inzwischen rund 100.000 Euro pro Tag verdient.

Wie es in dem Bericht heißt, hat sich der Brasilianer auch gleich fünf Privilegien in seinen Vertrag schreiben lassen:

  • 1. Neymar hat zwei eigene Physiotherapeuten, die sich ausschließlich um ihn kümmern.
  • 2. Seine Mitspieler müssen sich im Training zurückhalten. Harte Tacklings sind streng verboten.
  • 3. Defensivaufgaben sind Neymar lästig. Daher ist er von ihnen befreit - im Training wie im Spiel.
  • 4. Bei Auswärtsspielen müssen alle Spieler auf Koffer und Taschen mit PSG-Logo zurückgreifen. Neymar benutzt selbstverständlich die seines Sponsors.
  • 5. In der kommenden Saison 2018/19 darf Neymar bestimmen, wer ab sofort bei PSG die Elfmeter schießt. Wen er da wohl wählt?

Laut "Le Parisien" sind die Mitspieler des Brasilianers nicht besonders begeistert von diesen Privilegien. Und wer kann es ihnen verdenken?

Neymar muss aufpassen, dass er nach dem heftigen Elfmeterstreit mit Edison Cavani am Anfang der Saison nicht auch noch den Rest der Mannschaft gegen sich aufbringt.

Noch funktioniert das Millionen-Gefüge PSG zumindest auf dem Platz. In der französischen Ligue 1 führt Paris die Tabelle an und in der Champions League stehen für den Bayern-Gegner alle Zeichen auf Achtelfinale. (ska)