Russland schreibt nicht nur politisch negative Schlagzeilen: Die FIFA knöpft sich den Gastgeber der Fußball-WM wegen rassistischen Verhaltens dessen Fans vor. Anlass ist ein Länderspiel gegen Frankreich.

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Knapp zwei Monate vor dem WM-Start droht Gastgeber Russland Ärger durch die FIFA.

Rassismus im WM-Land Russland

Rassismus von den Rängen ist im WM-Land Russland an der Tagesordnung. Die offiziellen Stellen decken ihn, indem sie statt der Opfer die Täter bestrafen. © DAZN

FIFA eröffnet Disziplinarverfahren gegen Russland

Der Fußball-Weltverband eröffnete ein Disziplinarverfahren gegen den russischen Verband wegen möglicher rassistischer Beleidigungen von französischen Spielern durch Zuschauer beim Länderspiel in St. Petersburg. Das bestätigte die FIFA auf Anfrage am Dienstag. Weitere Kommentare könnten zu diesem Zeitpunkt nicht abgegeben werden, hieß es.

Russland rüstet auf: Sicherheitsvorkehrungen zur WM

Die Metro in Russland wird im Zeitraum der WM verschärfte Sicherheitsmaßnahmen bekommen. Es wird nicht nur mehr Polizisten geben, sondern auch Rucksacke werden genauestens überprüft werden.

Affenlaute gegen Pogba

Bei der Partie am 27. März 2018 waren unter anderem Affenlaute in Richtung der dunkelhäutigen französischen Spieler wie Paul Pogba von den Rängen zu hören gewesen.

Frankreichs Sportministerin Laura Flessel hatte sich dazu beim Nachrichtendienst Twitter geäußert: "Rassismus hat keinen Platz auf Fußballplätzen. Wir müssen gemeinsam auf europäischer und internationaler Ebene handeln, um dieses inakzeptable Verhalten zu stoppen."

Der russische Verband war in der Vergangenheit bereits wegen Rassismus seiner Fans mit Geldstrafen belegt worden. Auch der in St. Petersburg ansässigen Spitzenklub Zenit war schon durch derartige Vorfälle von Zuschauern belangt worden.

Halbfinale der WM in Sankt Petersburg

St. Petersburg ist ein Spielort bei der WM (14. Juni bis 15. Juli), dort findet unter anderem ein Halbfinale statt.  © dpa

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