• Toni Kroos zögert offenbar mit einer Vertragsverlängerung bei Real Madrid.
  • Mit dieser Entscheidung überrascht er die Klubbosse.
  • Nach Aussagen von Kroos von Anfang des Jahres scheint auch ein Karriereende nicht ausgeschlossen.

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Ex-Weltmeister Toni Kroos zögert Medienberichten zufolge mit einer Vertragsverlängerung bei Real Madrid. Wie "Focus Online" und "Sport1" unter Berufung auf den spanischen Podcast "SER Deportivos" am Montag berichteten, soll der 32-Jährige seinen bis 2023 laufenden Vertrag beim spanischen Fußball-Meister und Champions-League-Sieger vorerst nicht verlängern wollen.

Angeblich wolle Kroos erstmal abwarten, wie die kommende Saison laufe. Auf seiner Position im zentralen Mittelfeld hat Kroos in Neuzugang Aurélien Tchouameni, in Eduardo Camavinga und in Fede Valverde einiges an junger Konkurrenz.

Dem Bericht zufolge seien die Real-Bosse von der Entscheidung ihres Mittelfeldspielers überrascht worden. Sie hätten dem Deutschen versichert, dass der Klub weiter auf ihn baue.

Real Madrid: Beendet Toni Kroos 2023 seine Karriere?

Sollte Kroos tatsächlich nicht bei Real verlängern, kommt sogar ein Karriereende mit dann 33 Jahren in Betracht. Anfang des Jahres hatte der Ex-Nationalspieler betont, dass er nach Madrid keinen Vereinswechsel anstrebe: "Ich habe klar kommuniziert, dass ich hier meine Karriere beenden werde. Das wird auch passieren. Wann das genau sein wird, kann ich noch nicht genau sagen. Ob das 2023 ist oder ein, zwei Jahre später. Das weiß ich nicht."

Kroos war bereits 2014 vom FC Bayern zu Real Madrid gewechselt. Ende Mai hatte der Weltmeister von 2014 mit den "Königlichen" durch 1:0 im Finale in Paris gegen den FC Liverpool zum fünften Mal die Champions League gewonnen. (dpa/lh)

Zoff mit ZDF-Reporter nach Champions-League-Finale: Kroos bricht Sieger-Interview ab

Nach dem Finalsieg gegen den FC Liverpool hat Real-Star Toni Kroos das Interview mit dem ZDF abgebrochen. "Du hattest 90 Minuten, dir vernünftige Fragen zu überlegen, und dann stellst du mir zwei so Scheißfragen", wütete der Ex-Weltmeister. (Bildcredit: IMAGO/Ulrich Hufnagel) © ProSiebenSat.1