Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Der schwedische Altmeister Zlatan Ibrahimovic wird den englischen Spitzenclub Manchester United verlassen und wohl in die USA wechseln.

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Der schwedische Fußball-Star Zlatan Ibrahimovic hat seinen Vertrag mit Manchester United mit sofortiger Wirkung gelöst und wird den Premier-League-Club verlassen. Das teilte ManUnited am frühen Donnerstagabend mit.

Zlatan Ibrahimovic vor Wechsel in die USA

Zuvor hatte der US-Fernsehsender ESPN berichtet, dass der 36-Jährige kurz vor einem Wechsel in die USA zu den Los Angeles Galaxy in der Major League Soccer stehe. ManUnited-Trainer Jose Mourinho habe einem Wechsel bereits zugestimmt. Dies wurde zunächst nicht bestätigt.

"Großartige Dinge gehen auch einmal zu Ende, und es ist Zeit, weiterzuziehen nach zwei fantastischen Spielzeiten mit Manchester United", wurde Ibrahimovic zitiert. Dass LA Galaxy Interesse an einer Verpflichtung des Schweden hat, wird schon seit Monaten immer wieder diskutiert. Mourinho hatte Anfang März erklärt, dass die laufende Saison wohl die letzte des Torjägers bei den Red Devils sein werde.

Neue Attraktion neben Bastian Schweinsteiger

Ibrahimovic erzielte seit seinem Wechsel 2016 insgesamt 29 Tore in 53 Spielen für Manchester. Nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr spielte der Schwede aber keine größere Rolle mehr in Old Trafford.

Bei einem Wechsel von Ibrahimovic wäre die MLS, die gerade mit Bastian Schweinsteiger in Diensten von Chicago Fire in die neue Saison gestartet ist, um eine Attraktion reicher. Der Stürmer ist einer der erfolgreichsten Spieler in den vergangenen 15 Jahren.

Mit Ajax Amsterdam, Inter und AC Mailand, dem FC Barcelona sowie Paris Saint-Germain feierte er nationale Meisterschaften. Dazu gewann er mit Man United die Europa League. Zweimal wurde er Torschützenkönig in Italien, dreimal in Frankreich.

Ibrahimovic ist mit 62 Treffern auch Rekordtorschütze in der schwedischen Nationalmannschaft. 2016 hatte er dort seinen Rücktritt erklärt, zuletzt aber Interesse an einem Comeback zur WM gezeigt.  © dpa

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