Jetzt macht er den Lappen also doch noch: Nach dem Skandal um den Strafzettel wegen Fahrens ohne Führerschein, wählt Marco Reus nun doch den offiziellen Weg. Der Star von Borussia Dortmund geht in die Fahrschule. Das berichtet die "Sportbild".

Marco Reus hat aus dem Führerschein-Skandal offenbar gelernt. Wie die "Sportbild" berichtet, will der Offensivmann von Borussia Dortmund nun ganz offiziell seinen Führerschein machen und hat bereits die Zulassung dafür schriftlich beantragt.

Im Dezember war bekannt geworden, dass Reus wegen Fahrens ohne Führerschein einen Strafbefehlt in Höhe von 540.000 Euro erhalten hatte. Über Jahre hinweg war er mit seinem Auto im Straßenverkehr unterwegs, ohne jemals die Führerschein-Prüfung absolviert zu haben.

Derweil macht man sich bei Borussia Dortmund eher Gedanken um eine mögliche Vertragsverlängerung von Reus als um dessen Führerschein. Reus' Vertrag läuft noch bis 2016. Eine Verlängerung gilt als eher unwahrscheinlich. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat jedoch noch Hoffnung. "Marco weiß, dass er dann von einem Moment auf den anderen Legendenstatus genösse. Uwe Seeler hat das mal gemacht, als Inter Mailand ihn wollte und ist seitdem eine Legende beim HSV. Bei Marco wäre es ähnlich", sagte er der "Sportbild".

(ska/dpa)