Stunk zwischen Jerome Boateng und Lothar Matthäus: Nachdem der Sky-Experte die Nationalmannschaftskarriere des Verteidigers so gut wie für beendet erklärt hatte, schießt der Star des FC Bayern nun zurück.

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Freunde werden Jerome Boateng und Lothar Matthäus wohl nicht mehr. Nachdem Matthäus Boateng in seiner Kolumne für "Sky" quasi schon aus der Nationalmannschaft verabschiedet hatte, schießt nun der Verteidiger des FC Bayern zurück.

Der Weltmeister von 1990 hatte Boateng für dessen sportliche Leistung kritisiert und hinsichtlich der Nicht-Nominierung für die Länderspiele gemutmaßt: "Es könnte durchaus sein, dass dies eine sehr lange Pause für Jerome Boateng in der deutschen Nationalmannschaft wird, solange Löw dort das Sagen hat."

Boateng stänkert gegen Matthäus

Eine Mutmaßung, die der Verteidiger so nicht auf sich sitzen lassen will. Von der "Hamburger Morgenpost" auf Matthäus' Kolumne angesprochen, stänkert Boateng: "Seit wann haben wir Experten in Deutschland? Ich kenne keinen. Für mich ist wichtig, was meine Trainer sagen. Das sind für mich Experten im Fußball, deswegen sind sie ja sehr gute Trainer - und sitzen nicht irgendwo und erzählen etwas, um sich interessant machen zu können."

Eine klare Breitseite gegen Matthäus, der schon seit längerem seine eigenen Trainerambitionen auf Eis gelegt hat und seitdem hauptsächlich als Experte tätig ist.

Dennoch muss sich auch Boateng eingestehen, dass Matthäus' Aussage nicht allzu weit hergeholt ist. Denn Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hatte am Dienstag ein klares Bekenntnis zu Boateng vermieden. Man könne nur von Länderspiel zu Länderspiel schauen. "Wir wissen ja nicht, wie es im Juni oder Juli aussieht." (ska)

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