Neymar, Ronaldo und Co.: Die Kult-Frisuren der Fußballstars

Bei ihren Trikots haben sie wenig Mitspracherecht, wohl aber bei ihrem Haarstyling: Fußballer wie Brasiliens Star Neymar oder Ex-Profi Ronaldo wurden mit ihren auffälligen Looks zum Blickfang auf dem Rasen. Das sind die kultigsten Frisuren der Fußballwelt. © spot on news

Der frühere deutsche Nationalspieler Paul Breitner (r.) hatte ordentlich Wiedererkennungswert. Seine prachtvolle Lockenmähne in Kombination mit dem Fu-Manchu-Bart bleiben definitiv im Gedächtnis.
Souleyman Sané, der Vater von Manchester-City-Star Leroy Sané, hat schon früh Mut zur Einzigartigkeit auf dem Platz bewiesen. Er präsentierte 1988 einen kantigen Topfschnitt aus Rastazöpfen.
Mike Werner konnte in seiner Fußballkarriere keine allzu großen Erfolge verbuchen. Mit Hansa Rostock erreichte er in der Saison 1995/96 Platz sechs der Bundesliga. Dafür ging er als der Kicker mit der wohl legendärsten Vokuhila-Frisur in die Geschichte ein.
Der kolumbianische Torwart René Higuita trug zu Zeiten seiner aktiven Profikarriere den Beinamen El Loco – zu Deutsch: der Verrückte. Der Grund: Seine haarsträubenden Ausflüge als Torwart aufs Spielfeld und waghalsigen Paraden - sowie sein außergewöhnlicher Look.
Nur Mädchen können Zöpfe tragen? Von wegen: Taribo West, ein früherer Nationalspieler Nigerias, bewies bei der Weltmeisterschaft 2002 das Gegenteil. Zwar schied das Team bereits in der Vorrunde aus, einen bleibenden Eindruck hinterließ der Kicker dennoch.
Der einstige Brasilien-Star Ronaldo schoss sein Team bei der WM 2002 zum Sieg im Finale gegen Deutschland. Er konnte sich mit dem Weltmeister-Titel rühmen. Welchen Namen seine damalige Frisur trägt, ist bis heute ein Rätsel.
David Beckham galt stets als der Schönling auf dem Fußballfeld. Im Jahr 2003 überraschte er seine Fans mit einem völlig neuen Look: Der Starkicker aus Großbritannien hatte seine blonde Mähne zu sogenannten Cornrows flechten lassen.
Der brasilianische Fußballspieler Marcelinho lief von 2001 bis 2006 für den Bundesligisten Hertha BSC auf. Die roten Details auf seinem Trikot schienen ihm zu dieser Zeit wohl zu wenig gewesen sein. Er legte mit der Signalfarbe auf dem Kopf nach.
Bunt schien es auch Vágner Love im Jahr 2006 zu mögen. Der Stürmer aus Brasilien brachte mit seinen blauen Cornrows Farbe ins Spiel.
Wildes Wirrwarr auf dem Kopf von Torhüter David James. Der Zickzack-Style im Jahr 2009 war keine Ausnahme. Der einstige England-Profi glänzte des Öfteren mit wilden Locken, Cornrows oder gleich ganz abrasierten Haaren.
In der Saison 2012/13 wechselte der französische Kicker Djibril Cissé zum Londoner Verein Queens Park Rangers. Seinen ikonischen Look bestehend aus blond gefärbtem Irokesenschnitt und Bart behielt er.
Radja Nainggolan hat lange Zeit einen blonden Irokesen getragen. Hin und wieder wagte der belgische Nationalspieler aber auch noch ausgefallenere Schnitte. So etwa der angedeutete Spinnennetzlook während seiner Zeit bei AS Rom.
Mit seiner Körpergröße von 1,94 Meter ist Marouane Fellaini ein echter Kopfballspezialist. Ob die dichte Lockenmähne des belgischen Fußballspielers mit marokkanischen Wurzeln den Aufprall des Balls wohl ein wenig gedämpft hat?
Mit seiner eigenwilligen Dreadlocks-Frisur war Ethan Ampadu vom FC Chelsea stets der Hingucker auf dem Fußballfeld. Seit Beginn seiner Profikarriere hielt der walisische Kicker an dem markanten Look fest – auch während seiner Zeit bei RB Leipzig. Erst 2020 trennte er sich von den langen Filzsträhnen.
Der brasilianische Star-Kicker Neymar ist immer für einen sehenswerten Auftritt gut. Mal gesträhnt oder gelockt, mal in Weiß oder wie Anfang 2020 in Pink: Der Profi von Paris Saint-Germain lässt sich frisurentechnisch stets etwas Neues einfallen.