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Fußball

Philipp Lahm: Die wichtigsten Momente seiner Karriere

Gegen Freiburg wird Philipp Lahm sein letztes Spiel als Profifußballer absolvieren. Wir blicken zurück auf die bewegte Karriere des Weltklasse-Spielers.

... am 20.06.2017 wird Lahm sein letztes Spiel als Profi absolvieren. Dabei kann der Kapitän des FC Bayern auf eine ereignisreiche Karriere zurückblicken.
Der Start einer großen Karriere. Im August 2003 gibt Philipp Lahm sein Bundesliga-Debüt beim VfB Stuttgart. Nur wenige Sekunden nachdem er eingewechselt wird, erobert er den Ball von Hansa Rostock und leitet damit das 2:0 ein.
Für die Nationalmannschaft steht Philipp Lahm im Februar 2004 das erste Mal auf dem Platz. Rudi Völler beruft den damals 20-jährigen beim Testspiel gegen Kroatien in den deutschen Kader.
Noch als Leihgabe an den VfB Stuttgart erzielt Lahm im selben Jahr sein erstes Bundesligator gegen Wolfsburg.
Nach zwei schweren Verletzungen muss Lahm mehrere Monate lang pausieren. 2005 feiert er sein Comeback und absolviert sein erstes Bundesligaspiel für den FC Bayern München.
In seiner ersten Saison bei den Bayern sichern sich die Münchner die Meisterschaft und den DFB-Pokal. Das Double der Bayern 2005/06 ist der Auftakt in Lahms langer Serie an Titeln.
Nach 14 Monaten Pause steht Lahm 2006 auch wieder für die Nationalmannschaft auf dem Platz. Ausgerechnet bei der Länderspielniederlage gegen Italien feiert er sein Comeback.
Beim Eröffnungsspiel der WM 2006 versenkt Lahm, nach nur fünf Minuten Spielzeit, das erste Tor und läutet damit das "Sommermärchen" für Deutschland ein.
Nicht so märchenhaft läuft dann das Halbfinale der WM für Lahm und die Nationalelf. Der Gastgeber muss sich Italien mit 0:2 geschlagen geben. Es ist die erste große Niederlage für Philipp Lahm.
Bei der Europameisterschaft 2008 gelingt Lahm eines seiner absoluten Glanzstücke. In der 86. Minute erzielt er das entscheidende 3:2 gegen die Türkei und schießt damit Deutschland ins Finale. Lahm kommentiert seinen Treffer später mit den Worten: "Ich mache nicht viele Tore, aber das war sicher das wichtigste meiner Karriere".
Nach seinem "wichtigsten Tor" folgt dann sein "größter Patzer". Im Finale der EM verschuldet Lahm durch ein verlorenes Duell das 1:0 und muss in der zweiten Halbzeit auf der Bank bleiben. Der Treffer reicht Spanien, um sich den Titel zu sichern.
2009 läuft Lahm das erste Mal als Kapitän der Nationalmannschaft auf. Bei der WM 2010 vertritt er den verletzen Michael Ballack als Kapitän und verkündet, dass er auch nach dem Turnier die Binde behalten möchte. 2011 wird er dann offiziell Mannschaftskapitän, sowohl für Deutschland als auch für den FC Bayern.
Eine besondere Ehrung wird Lahm, zusammen mit der restlichen Nationalmannschaft, 2010 zuteil. Das Team erhält das "Silberne Lorbeerblatt", die höchste sportliche Auszeichnung in Deutschland.
Das "Finale Dahoam" in der Champions League wird zum einschneidenden Erlebnis für Lahm und den FC Bayern. Nach dem Elfmeterschießen muss sich Bayern dem FC Chelsea geschlagen geben.
Ein Jahr später klappt es dann doch endlich mit dem Champions-League-Titel für Lahm. Im Endspiel gegen Borussia Dortmund siegen die Bayern 2:1.
Nur sechs Tage später führt Mannschaftskapitän Lahm den FC Bayern zum DFB-Pokalsieg gegen Stuttgart in Berlin. Damit sichert sich Bayern das Triple und den größten Erfolg in der Geschichte des Vereins.
Im selben Jahr gewinnen die Münchner auch noch den europäischen Supercup und die FIFA-Klub-WM. Mit dieser Leistung stellt Lahms Team sogar die Mannschaft um Franz Beckenbauer in den Schatten.
2014 wird Deutschland Fußball-Weltmeister. Lahm gelingt es damit, als Mannschaftskapitän sowohl mit seinem Verein als auch mit der Nationalelf die wichtigsten Titel zu gewinnen. Das hatte bis dato nur Franz Beckenbauer geschafft. Nach der WM verkündet Lahm seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.
Im April 2016 läuft Lahm gegen Atletico zum 104. Mal in einem Champions League-Spiel auf und überholt damit Oliver Kahn als Spieler mit den meisten Einsätzen in der Königsklasse.
"Titelhamster" nennt der FC Bayern Philipp Lahm auf seiner Homepage. So wurde er acht Mal Deutscher Meister und gewann auch sechs Mal den DFB-Pokal. Insgesamt 21 Titel hat er bei den Bayern gewonnen. Nur Oliver Kahn kommt auf mehr Trophäen.
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