Bleibt er oder geht er? Das Theater um den möglichen Abgang von Robert Lewandowski beim FC Bayern geht in die nächste Runde. Bisher lehnen die Bayern einen Verkauf des Polen kategorisch ab. Doch offenbar hat auch der Rekordmeister eine Schmerzgrenze.

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Es ist schon jetzt das bestimmende Thema des Sommers beim FC Bayern. Was passiert mit Robert Lewandowski? Der Pole will den Rekordmeister verlassen, das bestätigte sein Berater Pini Zahavi jüngst der "Sport Bild".

Doch der FC Bayern will den Polen nicht verkaufen. Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge wollte sogar eine Wette eingehen, dass der Stürmer auch in der nächsten Saison in München spielen wird.

Bayern ab 200 Millionen Euro gesprächsbereit

Doch laut "Sport Bild" hat auch der FC Bayern eine finanzielle Schmerzgrenze bei Lewandowski. Und die ist beachtlich: Ab einer Ablöse von 200 Millionen Euro sollen die Bayern-Bosse gesprächsbereit sein, darunter würden sie nicht einmal den Telefonhörer abheben.

Dem Bericht zufolge hat Zahavi seinen Klienten Lewandowski bei den Topklubs Manchester United, FC Chelsea und Paris Saint-Germain angeboten. Doch der Pole liebäugelt mit einem Wechsel zu Real Madrid.

Doch die Madrilenen hielten sich bislang zurück, da der bisherige Trainer Zinédine Zidane offenbar nicht hunderprozentig von Lewandowski überzeugt war. Doch Zidane ist jetzt weg, weshalb sich Lewandowski neue Chancen ausrechnen soll.

Bale-Abgang würde Platz für Lewandowski schaffen

Am Geld sollte es bei Real Madrid eigentlich nicht scheitern. Der Champions-League-Sieger hat sich in der abgelaufenen Saison auf dem Transfermarkt deutlich zurückgehalten, sogar ein Transferplus von über 80 Millionen Euro erwirtschaftet.

Zudem würde ein im Raum stehender Abgang von Gareth Bale die Kassen weiter füllen. Und Platz machen für Lewandowski - sofern der neue Trainer ihn will, und die Bayern den Telefonhörer abheben. (ms)

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