(sal) - Der frühere St.-Pauli-Stürmer René Schnitzler hat in einem Gespräch mit dem "Stern" zugegeben, über 100.000 Euro von einem Wettpaten angenommen zu haben.

Dafür habe er 2008 fünf Spiele seines Vereins manipulieren sollen. St. Pauli spielte zu dem Zeitpunkt noch in der Zweiten Bundesliga. Angeblich ging es dabei um Partien gegen Mainz 05, Hansa Rostock, den FC Augsburg und den MSV Duisburg.

Der Wettpate soll dabei auf Niederlagen des FC St. Pauli spekuliert haben. Allerdings, so Schnitzler, habe er den Auftrag nicht ausgeführt.

Nach Recherchen des "Stern" handelt es sich bei dem Wettpaten um den Niederländer Paul Rooij, der eine zentrale Figur im Bundesliga-Wettskandal sei.