Der frühere Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hat mit seinem Coming-out ein großes Echo ausgelöst. Für sein Bekenntnis zur Homosexualität bekommt er viel Lob und Anerkennung von früheren Weggefährten und Persönlichkeiten aus Sport, Gesellschaft und Politik.

Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski via Twitter:
"Mutige und richtige Entscheidung. Respekt, Thomas Hitzlsperger."

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach:
"Thomas Hitzlsperger war zu seiner Zeit als Nationalspieler immer ein Vorbild, vor dem ich den höchsten Respekt hatte - und dieser Respekt ist jetzt noch weiter gewachsen. Er hat sich entschieden, den Schritt in die Öffentlichkeit zu gehen, und ich stehe zu unserem Wort, dass er von uns jede erdenkliche Unterstützung bekommt."

Ex-Nationalspieler outet sich als erster prominenter Fußballprofi.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich via Twitter:
"Bin stolz auf dich. Gute Entscheidung und aus meiner Sicht richtiger Zeitpunkt."

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff:
"Als Thomas noch aktiver Nationalspieler war, hatten wir von seiner Homosexualität keine Kenntnis. Er hat sich erst nach seinem Karriereende an uns gewandt und uns darüber informiert. Dass er sich nun auch öffentlich bekennt, verdient Anerkennung und Respekt."

Bundestrainer Joachim Löw auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes:
"Thomas hat für sich persönlich entschieden, diesen Schritt zu gehen, und er sollte in einer toleranten Gesellschaft von allen respektiert werden."

Der frühere Bundesaußenminister Guido Westerwelle:
"Dieser Mut verdient größten Respekt. Der Schritt in die breite Öffentlichkeit liest sich viel leichter, als er tatsächlich ist."

Der ehemalige Fußball-Profi Hans Sarpei via Facebook:
"Danke für deinen Mut, als erster in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich hoffe, dass es vielen homosexuellen Spielern den Mut gibt, sich ebenfalls zu outen."

Der deutsche Lesben- und Schwulenverband auf seiner Homepage:
"Das ist ein großartiger und sehr ermutigender Schritt. Seine offenen Worte sind ein Volltreffer: Für uns das Tor des Monats!"

Liga-Chef Reinhard Rauball:
"Die Entscheidung von Thomas Hitzlsperger, sich als erster prominenter Fußballer öffentlich zu seiner Homosexualität zu bekennen, ist auch nach seiner aktiven Karriere ein großer und mutiger Schritt und im Kampf gegen Homophobie sicherlich wegweisend."

Ex-Torwart sieht Probleme vor allem bei gegnerischen Fans.

Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger:
"Endlich hat ein Fußballer den Mut, seine Homosexualität öffentlich zu machen - zumindest in engem Zeitabstand zu seiner Karriere." Dies habe "hoffentlich eine positive Wirkung auf die Gesellschaft und den Profifußball der Männer. Der ist nämlich nach wie vor ein hartes Geschäft, ein offener Umgang mit Homosexualität ist leider immer noch nicht selbstverständlich."

Der frühere Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar via Twitter:
"Respekt !!! Leider erst nach der Karriere."

Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Gary Lineker via Twitter:
"Gratulation an Thomas Hitzlsperger, der sich mutigerweise als erster ehemaliger Spieler der Premier League outet.

Grünen-Bundestagsfraktionschefin Katrin Göring-Eckardt via Twitter:
"Endlich!" und "Danke"

Der Grünen-Politiker Volker Beck via Twitter:
"Nr.1 Hitz the Hammer mutig!"

Die Fechterin Imke Duplitzer, die selbst offen lesbisch ist:
"Ich find's Hammer von ihm. Meinen allergrößten Respekt! Denn gerade als Fußballer ist es auch nach der aktiven Karriere bestimmt nicht einfach. Ich finde vor allem die Äußerung sehr toll, dass er mit seinem Outing die Diskussion über Homosexualität unter Profisportlern voranbringen möchte."

FC Bayern-Mediendirektor Markus Hörwick am Rande des Trainingslagers in Doha:
"Die Gesellschaft nimmt für sich in Anspruch, dass so etwas Normalität ist, und so sollten wir auch damit umgehen."

Sportvorstand Fredi Bobic vom VfB Stuttgart:
"In der heutigen Zeit sollte es eigentlich zur Normalität werden, aber ich weiß, dass es jetzt vor allem in der Fußball-Community viele Diskussionen darüber geben wird."

(geg)