Real Madrid hat das Wettbieten um Top-Talent Arda Güler gewonnen. Der 18 Jahre alte türkische Nationalspieler wechselt von Fenerbahce Istanbul zu den Madrilenen und unterschrieb für sechs Jahre bis 2029. In der Türkei werden längst Vergleiche zum ehemaligen deutschen Nationalspieler Mesut Özil gezogen.

Mehr News zum Thema Fußball

Das türkische Fußball-Supertalent Arda Güler wechselt zu Real Madrid. Die Königlichen einigten sich mit Fenerbahce Istanbul auf einen Transfer des 18 Jahre alten Mittelfeldspielers, wie der spanische Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mitteilte. Güler erhält einen Sechsjahresvertrag und soll am Freitag offiziell vorgestellt werden.

Um das Toptalent hatten dem Vernehmen nach mehrere europäische Spitzenklubs geworben, auch Reals Erzrivale FC Barcelona soll stark an einer Verpflichtung von Güler interessiert gewesen sein.

Der Jungstar hatte bei Fenerbahce noch einen Vertrag bis Mitte 2025, soll aber eine Ausstiegsklausel bei einer Ablöse in Höhe von 17,5 Millionen Euro haben. Medien zufolge ließ sich Real Madrid den Wechsel sogar rund 20 Millionen Euro kosten.

Arda Güler: In der Türkei werden Vergleiche zu Mesut Özil gezogen

Der offensive Mittelfeldspieler gilt als größtes Talent im türkischen Fußball, wo längst Vergleiche zum ehemaligen deutschen Nationalspieler Mesut Özil gezogen werden. Der Linksfuß absolvierte in mehr als vier Jahren für Istanbul 51 Pflichtspiele, dabei erzielte er neun Tore und verbuchte zwölf Vorlagen.

Mit Fenerbahce wurde er Pokalsieger und Vizemeister. "Deine Leistungen werden immer unser Stolz sein", schrieb Fenerbahce zum Abschied.

Auch in der Nationalmannschaft kam Güler unter Trainer Stefan Kuntz bereits dreimal in der EM-Qualifikation zum Einsatz und erzielte gegen Wales einen tollen Treffer zum 2:0-Sieg. (dpa/SID/lh)

Lesen Sie auch: Nationalspieler plant nach dem Tod seiner Eltern bemerkenswerten Schritt

JTI zertifiziert JTI zertifiziert

"So arbeitet die Redaktion" informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.