Der VfL Wolfsburg und Sportdirektor Olaf Rebbe gehen getrennte Wege. Der 39-Jährige ist ab sofort von seinen Aufgaben entbunden.

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Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat Sportdirektor Olaf Rebbe mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt. Die Zusammenarbeit werde offiziell zum 30. Juni beendet, teilten die Niedersachsen am Freitag mit, einen Tag vor der Partie gegen den Tabellenvorletzten Hamburger SV.

Die Trennung erfolgt formal zum 30. Juni, allerdings wird Rebbe sofort von seinen Aufgaben entbunden.

Aus galt als sicher

Der 39-Jährige steht seit geraumer Zeit beim Tabellen-14. in der Kritik. Sein Aus spätestens zum Saisonende galt als sicher. Rebbe war nach dem Ende der Ära von Klaus Allofs im Dezember 2016 zum Manager befördert worden. Der aktuelle Trainer Bruno Labbadia ist bereits der vierte VfL-Trainer in dieser Zeit. Gelohnt haben sich die häufigen Trainerwechsel nicht. Der VW-Club spielt im zweiten Jahr in Folge gegen den Abstieg.

Spätestens seit den öffentlich gewordenen Verhandlungen des VfL in dieser Woche mit Hannovers Sportchef Horst Heldt über einen Wechsel war Rebbe nicht mehr zu halten. Der Wechsel von Heldt zum VfL hatte sich allerdings zerschlagen, weil Wolfsburg nicht bereit gewesen war, die von Hannovers Clubchef Martin Kind geforderte Ablösesumme zu bezahlen. Die soll bei rund fünf Millionen Euro gelegen haben. (dpa/mgw)