Fußball-WM 2018: Diese Teams fahren zur Weltmeisterschaft nach Russland

32 Mannschaften werden bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 um den Titel kämpfen. Bis zur Eröffnung der WM in Russland dauert es zwar noch eine Weile, aber nun stehen immerhin alle Teilnehmer fest. Unter ihnen befinden sich auch zwei WM-Debütanten. Diese Nationalmannschaften fahren zur WM.

Als Gastgeber ist Russland für die WM automatisch qualifiziert. 2014 schied die "Sbornaja" bereits in der Vorrunde aus. 2010 und 2006 hatte die russische Mannschaft die Qualifikation nicht geschafft.
Bis zum letzten Spieltag musste Argentinien um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft bangen. Dann war einmal mehr auf den Superstar Verlass. Lionel Messi erzielte er alle drei Tore gegen Ecuador.
Die letzte Fußball-Weltmeisterschaft liegt für Ägypten 28 Jahre zurück. Umso größer dürfte die Freude über das Tor von Mohamed Salah gegen die Republik Kongo gewesen sein. In der 95. Minute traf dieser zum 2:1 und sicherte damit die WM-Teilnahme.
1930 gewann Uruguay die erste offizielle Fußball-Weltmeisterschaft. 2018 nimmt das Land zum dritten Mal in Folge an einer WM-Endrunde teil. 2014 schaffte es das Team in Brasilien bis ins Achtelfinale.
Mit einem 0:0 gegen Libyen qualifizierte sich auch Tunesien für das Spektakel in Russland. Für die aktuell unter der Führung von Trainer Nabil Maaloul stehende Nationalmannschaft ist es die fünfte WM-Teilnahme. Zuletzt spielten die Tunesier bei der WM in Deutschland im Jahr 2006.
Südkorea ist Stammgast bei der Fußball-WM. Der Nordkorea-Nachbar zählt zu den erfolgreichsten Nationalmannschaften Asiens. Seit 1986 spielten sie bei jeder einzelnen Weltmeisterschaft mit.
Mit einem 2:1 gegen Griechenland sicherte sich Belgien final sein WM-Ticket. Die "Roten Teufel" waren nach Russland das erste europäische Team, dem die Qualifikation gelang.
Bei der WM 2014 schied Spanien als amtierender Weltmeister bereits in der Vorrunde aus. Ob es für "Die Rote Furie" in Russland besser laufen wird, bleibt abzuwarten. Die Qualifikation sicherte sich Spanien Anfang Oktober mit einem 3:0 gegen Albanien.
Nach 2010 hat sich Serbien zum zweiten Mal für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Als Tabellenerster der Gruppe D lösten die Serben mit einem 1:0 gegen Georgien ihr Ticket für Russland.
Über die Playoffs qualifizierte sich auch die Schweiz für Russland. Gegen Nordirland reichte ein umstrittener Strafstoß für das Erreichen des Endturniers. Es ist das vierte Mal in Folge, dass die Eidgenossen an einer WM teilnehmen.
Auch Saudi-Arabien wird in Russland um den Titel kämpfen. Unterstützung hat die Mannschaft dabei von einem "Titanen" des deutschen Fußballs. Niemand geringeres als Oliver Kahn soll die Torhüter des saudischen Teams auf Vordermann bringen.
Eine WM ohne Portugal und Superstar Cristiano Ronaldo? Kaum vorstellbar. Allerdings stand die direkte Qualifikation der Mannschaft auf der Kippe. Erst am letzten Spieltag der WM-Qualifikation konnten die Portugiesen die bis dahin verlustpunktfreie Schweiz mit einem 2:0 vom ersten Platz der Gruppe B stoßen.
Auch Polen hat die Quali in der Tasche. Daran war Bayern-Star Robert Lewandowski maßgeblich beteiligt. In den zehn Spielen der Qualifikation schoss dieser 16 Tore. Es ist das achte Mal, dass "die Weiß-Roten" an einer WM-Endrunde teilnehmen.
Bereits bei der ersten offiziellen Weltmeisterschaft von 1930 war Mexiko mit von der Partie. Mit der erfolgreichen Qualifikation für Russland kommen die Mexikaner auf insgesamt 15. WM-Teilnahmen.
Die marokkanische Nationalmannschaft darf ebenfalls um den Weltmeistertitel kämpfen. Es ist das erste Mal seit 1998. Angeführt wird das Team dabei von ihrem Kapitän und Ex-Bayern-Spieler Medhi Benatia.
Im Playoff-Hinspiel schlugen sie Griechenland mit 4:1. Das 0:0 im Rückspiel sicherte den Kroaten dann die Reise nach Russland. Mit Ausnahme von 2010 war Kroatien seit 1998 bei jeder Fußball-WM dabei.
Mit einem 1:1 gegen Peru qualifizierte sich Kolumbien zum zweiten Mal in Folge für eine Weltmeisterschaft. 2014 musste sich die kolumbianische Elf im Viertelfinale dem Gastgeber Brasilien geschlagen geben.
Auch der Senegal darf in Russland um den Titel kämpfen. Bei der Qualifikation der Mannschaft hatte es allerdings Turbulenzen gegeben. Im ersten Spiel der Senegalesen gegen Südafrika hatte der Schiedsrichter einen umstritten Handelfemeter für das südafrikanische Team gegeben. Die FIFA sperrte den Schiri im Anschluss und die Partie musste wiederholt werden.
Japan gehört zu den Dauergästen der Fußball-Weltmeisterschaft. Mit der Qualifikation für Russland kommen die Japaner auf sechs WM-Teilnahmen hintereinander.
Für den Iran waren die bisherigen Weltmeisterschaften recht kurz. Vier Mal qualifizierten sie sich in der Vergangenheit, viermal schieden sie bereits in der Vorrunde aus. Ob es bei der fünften WM besser laufen wird, bleibt abzuwarten.
Neue Themen
Top Themen