Jorge Sampaoli hält nicht viel von der deutschen Nationalmannschaft. Das hat der Trainer der Argentinier nun in einem Interview mehr als deutlich gemacht.

2014, als Deutschland Argentinien im WM-Finale um den Titel brachte, war Jorge Sampaoli noch Nationaltrainer von Chile.

Dennoch scheint ihn die Niederlage der Messi-Elf nachhaltig mitgenommen zu haben. Denn Sampaoli, der inzwischen die argentinische Nationalmannschaft trainiert, lässt kein gutes Haar an der Elf von Jogi Löw.

In einer Fragestunde mit Studenten in einer Journalistenschule in Buenos Aires wurde Sampaoli nach möglichen WM-Favoriten gefragt. Seine Antwort fiel deutlich aus: "Für mich sind Brasilien, Frankreich und Spanien einen Schritt vor Argentinien, weil sie schon länger zusammenarbeiten", erklärte der 57-Jährige. "Deutschland nenne ich nicht. Nicht, weil ich es vergessen habe, sondern weil mir nicht gefällt, wie Deutschland spielt."

Das deutsche Team habe zwar eine Struktur, eine Basis und sei gut organisiert, zitiert ihn der "kicker" weiter. Die Superstars würden dem deutschen Team aber fehlen, im Gegensatz zu anderen Größen.

Tja, was soll man dazu sagen? Vielleicht: Ein Superstar macht noch keinen Weltmeister. Das haben wir ja 2014 deutlich gesehen, Herr Sampaoli. (ska)

Bildergalerie starten

Die besten Fußball-Sprüche des Jahres 2017

Fußballer sind immer für einen flotten Spruch zu haben. Auch in diesem Jahr haben Spieler und Trainer wieder den ein oder anderen Spruch vom Stapel gelassen. Wir haben die besten Zitate des Jahres für Sie zusammengefasst.